(openPR) 08.09.2003 - Zum Streit um eine mögliche Ausbildungsplatzabgabe erklärt der Bundesgeschäftsführer der PDS, Rolf Kutzmutz:
Es grenzt bereits an Hohn: Der Streit in der Regierung um die Einführung einer Ausbildungsumlagefinanzierung hält an, und selbst Befürworter dieser notwendigen gesetzlichen Regelung können sich über die Form nicht einig werden.
Selbst verschärfte Drohungen bleiben leer und ohne Folgen, wenn nicht im Ansatz die wirkliche Bereitschaft zum Handeln erkennbar ist. Die Wirtschaft lacht sich ins Fäustchen und droht unverhohlen mit einem Ausbildungsplatzrückgang, falls es doch zu gesetzlichen Regelungen kommen sollte. Und hält sich zugleich zurück und wartet auf staatliche Gelder für Sonderprogramme.
Das Chaos ist komplett und auf der Strecke bleibe Zehntausende junger Menschen, denen das Recht auf Bildung und Ausbildung verwehrt bleibt. Schuld daran sind die Verschleppung längst notwendiger Entscheidungen und eine Duldung der Dominanz der Wirtschaft über die Politik. Im Interesse der Zukunft junger Menschen und auch im Interesse von Unternehmen, die gut ausgebildete Fachkräfte benötigen, muss die Ausbildungsumlagefinanzierung kommen Jetzt! Und nicht irgendwann.





