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Mehr Wettbewerb im Breitbandmarkt - Entgeltsenkung für Telekomkonkurrenz bringt Spannung in die TK-Branche

12.08.200517:32 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) Bonn/Lindau. Der Telekommunikationsmarkt in Deutschland wird wieder spannend, DSL-Angebote dürften günstiger werden. Dafür sorgt die Entscheidung der Bundesnetzagentur http://www.bundesnetzagentur.de - ehemals Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post – mit ihrer Entscheidung, gleich ein ganzes Bündel von Entgelten, die Telekommunikationsunternehmen für die Nutzung des Telefonnetzes der Deutschen Telekom zahlen müssen, abzusenken. Damit, so Insider, wird eine deutliche Verschärfung des Wettbewerbs einhergehen. Die Nutzer von Breitbandangeboten wird es freuen, dürfte die Entscheidung doch zunächst für mehr Infrastrukturwettbewerb und somit zu günstigeren DSL-Anschlüssen führen.



Die Bundesnetzagentur folgt mit ihrer Entscheidung den Vorstellungen der Telekomkonkurrenz, der Brachenriese selbst hingegen hatte höhere Entgelte verlangt. Der Wettbewerb auf der so genannten letzten Meile oder Teilnehmeranschlussleitung (TAL) habe sich nach Ansicht von Frank Schmidt, Leiter Regulierung bei der T-Com-Festnetzsparte, auch ohne einen Eingriff in das Entgeltgefüge belebt.

Neben den einmaligen Entgelten für die TAL senkte die Agentur auch die Kosten für das so genannte Line Sharing, was vor allem für die Anbieter von DSL-Anschlüssen attraktiv sein dürfte. Während der eigentliche Telefonanschluss bei der Telekom bleibt, mietet der DSL-Anbieter hier quasi nur das erforderliche Frequenzband der letzten Meile, das für den Datentransfer erforderlich ist. Dabei wird die TAL nach Frequenzbändern in einen niederen und einen höheren Frequenzbereich unterteilt, so dass beispielsweise der untere Frequenzbereich weiterhin von der Telekom für Sprachübertragung und der höhere Frequenzbereich von einem Wettbewerber zur Datenübertragung per DSL genutzt werden kann.

Als Erfolg verbuchen die Telekomkonkurrenten die drastische Senkung der Kündigungsentgelte. Die wollten sie zwar ganz abgeschafft sehen, die an die Telekom zu zahlenden Gebühren, wenn ein Kunde der Konkurrenz wieder den Rücken kehrt, werden nun immerhin um bis zu 71 Prozent für die TAL und um 83 Prozent für das Line Sharing verringert. ."Es besteht nun die Aussicht auf mehr Wettbewerb im deutschen Breitbandmarkt", sagte Jürgen Grützner. Er ist Geschäftsführer des Branchenverbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) http://www.vatm.de. Diese Aussicht wird auch andernorts geteilt. „Mit der aktuellen Entscheidung der Regulierungsbehörde steigt die Wahrscheinlichkeit stark an, dass echtes Wachstum und damit Bewegung in den Breitbandmarkt kommt. Es ist damit zu rechnen, dass Marktteilnehmer aus anderen Branchen und neue Anbieter auftreten“ kommentiert Michael Sander vom Beratungshaus TCP Terra Consulting http://www.terraconsult.de in Lindau.

Demnach könnten sich Netzbetreiber und Content-Provider zusammenschließen und neue Technologien entstehen lassen. Da auch wieder in die TK-Infrastruktur investiert werde, sei eine Steigerung der Wettbewerbsintensität zu erwarten. “Es ist aber nicht die Technologie, die den Verbraucher letztlich interessiert, sondern allein die dadurch möglichen Mehrwertdienste und ihr Nutzen. Hier steht künftig die Internet-Telefonie an allererster Stelle“, meint Sander. Qualität und Preismodelle von Diensten wie beispielsweise Skype seien mittlerweile auf einem Niveau, das für erfahrene Internet-Nutzer attraktiv genug sei, diesen Dienst zu nutzen.

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