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Protest gegen Vedanta: Höchste Zeit für ein Ende der Niyamgiri-Mine

28.07.201112:06 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Protest gegen Vedanta: Höchste Zeit für ein Ende der Niyamgiri-Mine
Demonstranten bei der Jahreshauptversammlung von Vedanta 2011. © Survival
Demonstranten bei der Jahreshauptversammlung von Vedanta 2011. © Survival

(openPR) Der an der britischen Börse notierte Bergbaukonzern Vedanta Resources wurde heute von Demonstranten der Menschenrechtsorganisation Survival International und anderen Gruppen dazu aufgefordert, die umstrittene Niyamgiri-Mine im indischen Bundesstaat Orissa aufzugeben.

Vedanta wurde im August 2010 die Genehmigung versagt, auf den indischen Niyamgiri-Bergen einen Tagebau zu betreiben. Das Gebiet ist die Heimat der indigenen Dongria Kondh, die die Mine ablehnen und immer wieder dagegen protestiert haben. Momentan ist das Projekt jedoch vor dem Obersten Gerichtshof Indiens anhängig.

Auf der heutigen Jahreshauptversammlung in London haben Kritiker Vedanta dazu aufgefordert, die Niyamgiri-Mine endlich ruhen zu lassen und die Haltung der indischen Regierung und der Dongria Kondh zu respektieren.

Monty Python-Schauspieler Michael Palin erklärte heute: „Ich bin sehr enttäuscht, dass die Entscheidung von Indiens Umweltminister über den Stopp der Mine nun vor Gericht angefochten wird. Vedanta muss ein für allemal dieses kaum durchdachte Projekt aufgeben und die Rechte der Dongria Kondh respektieren.“

Anteilseigner haben Vedanta-Aktien im Wert von US$ 40 Millionen abgestoßen, aus Protest gegen die Niyamgiri-Mine und aus Sorge um weitere Umwelt- und Menschenrechtsverletzungen. Die Vermögensverwaltung Aviva Investors erklärte vorab, sie würde wichtige Beschlüsse des Konzerns aufgrund seines Verhaltens nicht unterstützen.

Stephen Corry, Direktor von Survival International, sagte heute: „Wenn Investoren ihre Anteile verkaufen und ernsthafte Bedenken an der Firmenpolitik eines Unternehmens hegen, wird es Zeit, diese zu überdenken. Vedanta sollte das klare „Nein“ der indischen Regierung akzeptieren und das Projekt fallen lassen. Dadurch würde Vedantas erschreckende Liste an Menschenrechtsverletzungen zumindest nicht länger.“

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