(openPR) Tausende Demonstranten haben am Samstag gegen die britische Minengesellschaft Vedanta demonstriert, um sich gegen die Pläne des Unternehmens zu wehren, das an einem heiligen Berg Metalle für eine Raffinerie abbauen will.
Berichten zufolge sind bis zu 7.000 Demonstranten vor die Tore der Raffinerie gekommen und haben einige Hinweistafeln von Vedanta zerstört, mit denen das ganze Gebiet um den Niyamgiri in Orissa übersät ist. Unter den Demonstranten waren auch Hunderte Dongria Kondh, sowie weitere Mitglieder des Volkes der Kondh, Bauern und Tagelöhner.
Vedanta ist fest entschlossen ein Bergwerk auf dem heiligen Berg der Dongria Kondh zu errichten. Diese Mine würde die Umwelt der Region zerstören und das Ende des Lebensweise der Dongria-Kondh bedeuten, wenn die Flüsse verschmutzt und die Wälder zerstört werden, von denen sie abhängen.
Krankheit, Elend und Armut haben bereits viele hundert Angehörige anderer Kondh-Völker in der Region heimgesucht, all dies „dank“ der Raffinerie von Vedanta am Fuße der Niyamgiri-Hügel.
Vedantas Präsenz in Niyamgiri ist überwältigend. Ein Mann der Dongria Kondh, Lodu Sikaka, sagt: „Früher gab es keine Vedanta-Regierung, wir waren an die indische Regierung gewöhnt. Die Vedanta-Regierung ist gekommen und hat das Leben so vieler Menschen zerstört. Sie lässt uns nicht in Frieden. Sie tötet so viele Menschen und löscht außerdem unsere Götter, Bäume und Hügel aus.“
Indiens Oberster Gerichtshof gab grünes Licht für die Mine im August 2008, aber die Dongria Kondh und andere Gruppen des Kondh-Volkes sind entschlossen, ihre heilige Stätte vor der Zerstörung zu retten. Regelmäßige Straßenblockaden haben bisher die Baufahrzeuge von dem Berg ferngehalten.
Survival versucht durch seine Kampagne die Teilhaber von Vedanta, inklusive der Ratsversammlungen von Middlesbrough, Wolverhampton und Gloucestershire, dazu zu bewegen, sich aus dem Unternehmen zurückzuziehen. Survival hat außerdem eine formale Klage gegen Vedanta bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) eingereicht.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Raphael Göpel telefonisch unter +49 30 722 93 108 per E-Mail unter ![]()
Lesen Sie diese Meldung online unter:
http://www.survival-international.de/nachrichten/4070









