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Indische Regierung bewilligt umstrittende Bauxit-Mine

19.05.200917:47 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Die indische Regierung hat der Bergbaugesellschaft Vedanta Resources die Bewilligung erteilt, eine heftig umstrittene Bauxit-Mine auf dem Niyamgiri Berg zu errichten. Das Gebirge im indischen Bundesstaat Orissa ist Heimat Angehöriger der indigenen Dongria Kondh.

Die Dongria wehren sich seit einigen Jahren mit Blockaden und weitgreifenden Protesten gegen die Bedrohung von dem britischen Unternehmen. Der Niyamgiri Berg wird von den Dongria als Sitz ihres Gottes verehrt, das Bergwerk würde die umliegenden Wälder zerstören und somit die Lebensgrundlage, Kultur und Identität der Dongria vernichten.

Das indische Umweltministerium hat Vedanta nun die Berechtigung erteilt, mit dem Abbau am Berg zu beginnen. Das Bergwerk könnte schon innerhalb einiger Wochen in Betrieb genommen werden.

Lodu, ein Vertreter der Dongria Kondh, sagte: „Wenn die Regierung den Berg weggeben möchte, dann sagen wir: „Verkauft euren eigenen Berg.“ Dieser Berg gehört den Dongria Kondh, deshalb habt ihr kein Recht ihn zu verkaufen.“

Vedanta betreibt bereits eine Bauxit-Raffinerie am Fuße des Berges, welche hunderte von Familien die Heimat gekostet hat. Regierungsvertreter haben die Raffinerie wegen „alarmierenden“ Schadstoffemissionen kritisiert.

Survivals Direktor, Stephen Corry, sagte heute: „Diese Entscheidung könnte den Dongria Kondh den Todesstoß erteilen. Indien wurde während den Wahlen als größte Demokratie der Welt gepriesen, für die Dongria Kondh ist hier jedoch wenig Demokratie am Werk.“

-ENDE-


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