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Wenn der Bandscheibenvorfall zurückkehrt - Minimalinvasive Verfahren lindern Beschwerden

20.07.201118:09 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Führen konservative Therapien nach einem Bandscheibenvorfall nicht zu dem gewünschten Ergebnis, entscheiden sich Experten oftmals für einen minimalinvasiven oder operativen Eingriff. Bei etwa 80 Prozent der Patienten bestehen nach einem erfolgreichen Behandlungsverlauf keine Schmerzen mehr und auch bei den meisten anderen Betroffenen lassen sich die Beschwerden erheblich verringern. Jedoch kann es trotz einwandfreier Operation mit vollständiger Entfernung des Bandscheibenvorfalls teilweise zu einem erneuten sogenannten Rezidivvorfall an der gleichen Stelle kommen. Dr. Reinhard Schneiderhan, Wirbelsäulenspezialist und Orthopäde in München, erklärt, wie es zu diesem Krankheitsbild kommt, und welche Verfahren die Bandscheibe wieder stabilisieren.



Risiko Rezidivvorfall

Mit zunehmendem Alter und aufgrund anhaltender Belastungen kommt es zu verschleißbedingten Veränderungen, aus denen im fortgeschrittenen Stadium oftmals ein Bandscheibenvorfall resultiert. Um die Pufferfunktion der Bandscheiben aufrechtzuerhalten, belassen Experten bei allen Behandlungsmaßnahmen möglichst viel Gewebe zwischen den einzelnen Wirbeln. „Dennoch besteht insbesondere in den ersten sechs Wochen nach dem Eingriff ein erhöhtes Risiko, dass Gewebeteile während des Heilungsprozesses durch die bereits geschädigte Bandscheibenhülle in den Wirbelkanal gelangen und die gleichen Beschwerden verursachen wie der ursprüngliche Vorfall“, betont Dr. Schneiderhan.

Schmerzhafte Folgen sanft beseitigen

Inzwischen gelten minimalinvasive Methoden gerade bei Rezidiv-Bandscheibenvorfällen als bevorzugte Therapien. Unter örtlicher Betäubung und Bildwandlerkontrolle sowie Kontrastmittelzugabe führen Mediziner beispielsweise bei der Wirbelsäulenkathetertechnik eine feine Spezialkanüle zwischen Rückenmarkshülle und Wirbelkanal ein. „Mithilfe des hochelastischen Katheters setzen wir eine kleine Sonde exakt an die bedrängte Nervenwurzel“, erklärt Dr. Schneiderhan. „Im Anschluss injizieren wir abschwellende Substanzen in das betroffene Areal, die gleichzeitig schmerzhafte Entzündungen beseitigen. Die zusätzliche Einspritzung einer speziellen Enzymlösung führt zu einem Lösen von Verklebungen und Vernarbungen.“ Mit dem Mikrolaser lässt sich sogar ein vierfacher Effekt in der Bandscheibe erreichen: Er lässt Gewebe schrumpfen, verschweißt kleine Einrisse, schaltet Schmerznerven aus und unterbricht so die Weiterleitung von Schmerzsignalen an das Gehirn. Mit einer nur 0,2 mm dünnen Faser, die den Laserstrahl in die Bandscheibe leitet, erreicht dieser auch besonders enge Bereiche zwischen den Wirbelkörpern. Bereits einige Tage nach dem Eingriff stellt sich eine deutliche Schmerzminderung ein. Zur optimalen Unterstützung des Genesungsprozesses gilt eine nachfolgende physiotherapeutische Behandlung als unerlässlich. Um auch langfristig die Bandscheiben zu entlasten und einem weiteren Bandscheibenvorfall vorzubeugen, bietet es sich an, mit gezielten Übungen und sportlichen Bewegungen die Rücken- und Bauchmuskulatur zu stärken.

Weitere Informationen unter www.orthopaede.com.

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