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Schonend gegen Rückenschmerzen - Offene Operationen am Rücken oft überflüssig

01.08.200710:57 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) München, August 2007 - Menschen mit akuten oder chronischen Rückenbeschwerden wünschen sich meist nur eines: schnelle und dauerhafte Schmerzfreiheit. Unter diesem Druck entscheiden sich viele von ihnen auf Anraten ihres Arztes viel zu früh für eine offene Operation – oft mit nicht einschätzbaren Konsequenzen und ohne die erhoffte endgültige Schmerzlinderung. Heute operieren Mediziner rund 70.000 Menschen jährlich an der Wirbelsäule, obwohl ihnen mit minimalinvasiven Methoden schonende Alternativen zur Verfügung stehen. „Mit diesen Verfahren befreien wir Patienten nicht nur von Schmerzen, sondern minimieren etwaige Nebenwirkungen wie operationsbedingte Narbenbildung erheblich“, erläutert Dr. Reinhard Schneiderhan, Experte der gleichnamigen Praxisklinik in München, die Vorteile.



Offene Operation birgt erhebliche Risiken
Nicht jede offene Operation verläuft erfolgreich. Verschiedene Studien belegen, dass bei 30 bis 50 Prozent der operierten Patienten auch nach der Operation noch Beschwerden bestehen. Vor allem postoperative Narben, die den Rückenmarkskanal verengen oder auf Nervenbahnen drücken und so neue Schmerzen verursachen, können auftreten. „Deshalb empfehlen spezialisierte Ärzte nur dann sofort zu operieren, wenn dringender Handlungsbedarf besteht, beispielsweise wenn dauerhafte Lähmungen drohen“, erklärt Dr. Schneiderhan.

Minimalinvasive Therapien: In kurzer Zeit schmerzfrei
Statt offener Operationen wendet der Wirbelsäulenspezialist heute neue minimalinvasive Therapiekonzepte wie Wirbelsäulenkathetertechnik, Mikrolaser- und Hitzesondeverfahren an. Allen Methoden gemein: Sie dauern nur 40 bis 60 Minuten, ermöglichen kurze stationäre Aufenthalte sowie eine schnelle Rehabilitation. Einsatz finden Katheterbehandlungen bei Bandscheibenbeschwerden oder operationsbedingten rückenmarksnahen Vernarbungen. Unter Bildwanderkontrolle und Kontrastmittelgabe platziert Dr. Schneiderhan an der betroffenen Stelle eine Sonde und injiziert anschließend einen speziell zusammengestellten Medikamenten-Mix – Schmerzen verschwinden nach kurzer Zeit. „Bandscheibenvorwölbungen oder -vorfälle behandeln wir mit der Mikrolasertherapie. Eine sehr dünne Nadel transportiert Laserstrahlen zielgenau in die Bandscheibe“, weiß der Orthopäde. Infolgedessen schrumpfen Bestandteile der Bandscheibe und geben eingeengte Nervenwurzeln frei. Zusätzlich schaltet energiereiches Licht schmerzsensible Nervenstrukturen aus und Kollagen wandelt sich um, wodurch sich kleine Bandscheibeneinrisse schließen. Bei Wirbelgelenkbeschwerden hilft die moderne Hitzesondentherapie, indem sie die Schmerzleitung zum Gehirn unterbricht. Diese Methoden bietet die Praxisklinik auch für Kassenpatienten auf Krankenschein an, sofern ein stationärer Aufenthalt medizinisch begründet ist.

Neueste Methode im Kampf gegen Rückenschmerzen: die Bandscheibenzelltransplantation, die Dr. Schneiderhan ebenfalls minimalinvasiv durchführt. „Mit diesem Verfahren steht uns jetzt eine ganz neue Möglichkeit zur Verfügung, um Patienten mit einem Bandscheibenvorfall oder -verschleiß zu behandeln“, erklärt Dr. Schneiderhan. Dabei entnehmen Mediziner Bandscheibengewebe mit gesunden Zellen, vermehren diese in einem externen Labor und pflanzen sie anschließend ein. Dank dieses Vorgangs wird die ursprüngliche Höhe und Funktionalität der Bandscheibe mit körpereigenen Zellen wieder hergestellt.

Moderne Neurochirurgie – kleine Schnitte mit großer Wirkung
Wenn minimalinvasive Therapien nicht infrage kommen, versprechen neurochirurgische Operationsmethoden bei der Behandlung von Bandscheibenvorfällen Erfolg: Anstelle eines offenen Eingriffs drehen Experten beispielsweise unter Vollnarkose eine Art Hohlschraube – den sogenannten Mikro-Trokar – durch Muskelfasern und platzieren ihn an den betroffenen Bereich. Durch diesen Zugang entfernen sie mithilfe eines Mikroskops und feinster Instrumente den Bandscheibenvorfall. Ebenfalls ohne den Wirbelkanal zu öffnen, setzt Dr. Schneiderhan bei der X-Stop-Therapie zur Beseitigung krankhafter Veränderungen des Wirbelkanals ein kleines Titan-Implantat zwischen die Dornfortsätze der Wirbelsäule ein. So werden Nerven vom Druck befreit und Schmerzen verschwinden dauerhaft.

Klinikkontakt:
Praxis Dr. med. Schneiderhan und Kollegen,
Dr. med. Reinhard Schneiderhan, Anja Koutny,
Eschenstr. 2, 82024 München / Taufkirchen
Tel: 089 / 614510-0
Fax: 089 / 614510-12
E-Mail: E-Mail
www.orthopaede.com

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