openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Demografischer Wandel: Lösungsansätze beim Fachkräftemangel

06.06.201111:52 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Demografischer Wandel: Lösungsansätze beim Fachkräftemangel
Campus der Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM)
Campus der Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM)

(openPR) Seit dem Studienbeginn Anfang April 2011 präsentiert sich die neue private Hochschule der Wirtschaft für Management (in Gründung) mit Sitz in Mannheim als attraktive Bereicherung der Hochschullandschaft in der Region. In ihrer ersten Fachkonferenz am 31. Mai 2011 wurden Lösungsansätze für das Gewinnen, Ausbilden und Integrieren von Fach- und Führungsnachwuchspersonen für den Arbeitsmarkt der Zukunft diskutiert.



Das hochkarätig besetztes Podium mit Prof. Dr. Peter Frankenberg, Vorstandsvorsitzender der Heinrich-Vetter-Stiftung, und Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung bei der Bundesagentur für Arbeit an der Spitze, haben mit ihren Impulsreferaten Anstöße zur Realisierung der Zukunftsfähigkeit des Bildungssystems gegeben. Dabei wurden Lösungen für das „Trilemma“ am Arbeitsmarkt der Zukunft mit den Problemen Fachkräftemangel, Arbeitslosigkeit sowie das häufig fehlende Zusammenpassen von Mitarbeitern und Unternehmen, auch "Mismatch" genannt, aufgezeigt.

In der Podiumsdiskussion standen die Engpässe an qualifiziertem akademischem Nachwuchs aufgrund der demografischen Entwicklung sowie die Gewinnung von künftigen Fach- und Führungsnachwuchspersonen im Mittelpunkt. Weitere Teilnehmer der Runde waren Mustafa Baklan, ein mittelständischer Unternehmer aus Mannheim, die Geschäftsführer der IHK Rhein-Neckar, Harald Töltl, der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, Nikolaus Teves, die Regionalleiterin der deutschen Goethe-Institute, Angela Kaya sowie der Lead-Investor der Hochschule, Hartmut Kiry aus Altenkirchen. Für die Stadt Mannheim sprach Dr. Wolfgang Miodek ein Grußwort. Er stellte die Bedeutung des Hochschulstandortes für die zukünftige Wissenschaftsmeile der Stadt Mannheim heraus.

Der designierte Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Franz Egle, konnte über 100 Gäste begrüßen, darunter den „Anstifter“ der neuen Hochschule Prof. Dr. Carl-Heinrich Esser, Vorstandsvorsitzender des Heinrich-Vetter-Forschungsinstituts e.V. für Arbeit und Bildung. Die Veranstaltung fand in der Aula der neuen Management-Hochschule auf dem ehemaligen Areal der Vögele AG statt.

Professor Frankenberg: „Ein wichtiger Aspekt wird künftig sein, dass unsere hervorragend ausgebildeten Hochschulabsolventen unserem Land auch erhalten bleiben. Derzeit bewegen sich mehr junge Akademiker ins Ausland, als sich ausländische Absolventen Deutschland als ihren Lebensmittelpunkt und berufliche Basis auswählen. Ein weiteres Ziel muss es sein, dass Hochschulen und Wirtschaft noch mehr kooperieren mit dem Ziel, auch die Einnahmequellen der Hochschulen zu optimieren. Fort- und Weiterbildung im Bereich der Hochschulen werden immer wichtiger, hier geht die neue Hochschule der Wirtschaft für Management mit sehr gutem Beispiel voran“.

Heinrich Alt: „Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich im Vergleich zu anderen Industriestaaten recht rasch von der Krise erholt. Aber ein Blick in die Zukunft zeigt uns, dass der Bevölkerungsanteil im erwerbsfähigen Alter zunehmend kleiner wird, was zu neuen Problemen führt. Das Erwerbspersonenpotenzial wird sich bis 2025 um rund 6,5 Millionen Personen verringern. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Akademikern weiter an. Das Fachkräfteangebot lässt sich nur durch einen Mix verschiedener Hebel nachhaltig steigern. Zum einen mit Erhöhung der Anzahl qualifizierter Arbeitskräfte, zum anderen durch Erhöhung der Wertschöpfung von Arbeit in Deutschland sowie durch die Erhöhung der Wertschöpfung der Arbeitskräfte. Die Fachkräftesicherung kann nur durch ein vernetztes Agieren aller Beteiligten gelingen“, dazu gehören auch neue Netzwerke von Schulen, Hochschulen, Unternehmen, der Kammern sowie der Goethe-Institute.

Alt sieht weitere Ansatzpunkte zur Behebung oder Verringerung des Fachkräftemangels durch Erweiterung des Berufsspektrums, des Ausbaus von Arbeitszeiten, Steigerung der Bildungsbeteiligung und in der Erhöhung der Erwerbsbeteiligung. Außerdem soll Zuwanderung verstärkt ermöglicht werden. Die Potenziale verschiedener Gruppen am Arbeitsmarkt sind in den Focus zu rücken und zu erschließen. Im Einzelnen gilt es Jugendliche mit ungünstigen Startchancen zum Berufsabschluss zu führen und die Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren zu erhöhen. Weiter sind die Qualitätspotenziale von Menschen mit Migrationshintergrund besser zu nutzen, das Qualifikationsniveau Geringqualifizierter anzuheben sowie die Teilhabe behinderter Menschen zu erhöhen.

„Die Bundesagentur für Arbeit kann einen Teil der Hemmnisse, die einer Erwerbstätigkeit im Wege stehen, beseitigen“, so Alt weiter. Lead-Investor Kiry: „Unsere Hochschule trägt den Erfordernissen des Arbeitsmarktes von Morgen schon heute Rechnung. Sie bietet durch ihre ausgewogene Praxisorientierung für jeden Studierenden gute Aussichten auf spätere Beschäftigungsmöglichkeiten. Dies wird durch die Einbindung namhafter Partnerunternehmen sichergestellt. Im Vergleich zu anderen privaten Hochschulen zahlen die Studierenden die sehr niedrige Studiengebühr von nur 200 Euro pro Monat. Weitere 100 Euro steuert das Land Baden-Württemberg bei, die Partnerunternehmen beteiligen sich mit jeweils 300 Euro je Studierenden an der Gesamtfinanzierung“.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 543809
 1710

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Demografischer Wandel: Lösungsansätze beim Fachkräftemangel“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Hochschule der Wirtschaft für Management

Bild: HdWM: 50.000 Euro Förderung für Integration von Flüchtlingen - einzige Hochschule aus der Region Rhein-NeckarBild: HdWM: 50.000 Euro Förderung für Integration von Flüchtlingen - einzige Hochschule aus der Region Rhein-Neckar
HdWM: 50.000 Euro Förderung für Integration von Flüchtlingen - einzige Hochschule aus der Region Rhein-Neckar
MANNHEIM. Die Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) in Mannheim erhält eine Förderung durch den Stiftungsfonds Deutsche Bank im Stifterverband. Dabei werden Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund bei der Aufnahme oder beim Abschluss eines Hochschulstudiums unterstützt. Für das Programm „Angekommen, integriert, qualifiziert!“ stellt der Fond den ausgewählten Hochschulen insgesamt 350.000 Euro bereit, je Hochschule 50.000 Euro. Bundesweit kamen sieben Unis in den Genuss der Förderung. Die HdWM wurde als einzige der 22 Univer…
Bild: HdWM: Allianz für Fachkräftesicherung - Mittelstand diskutiert mit Minister, Wissenschaftlern und PraktikernBild: HdWM: Allianz für Fachkräftesicherung - Mittelstand diskutiert mit Minister, Wissenschaftlern und Praktikern
HdWM: Allianz für Fachkräftesicherung - Mittelstand diskutiert mit Minister, Wissenschaftlern und Praktikern
MANNHEIM. Die Sicherung des Fachkräftebedarfs ist von herausragender Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der Metropolregion Rhein-Neckar. Dabei ist durchaus schon einiges geschehen. So wurde Im Land Baden-Württemberg eine „Allianz für Fachkräfte“ gestartet. Weiter liefert der Fachkräftemonitor der IHK regelmäßig gut fundierte Zahlen. Und: In der Metropolregion Rhein-Neckar wird seit ihren Gründungstagen an einer Willkommenskultur für Zuwanderer sowie einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie gearbeitet. Doch reichen die Aktivitä…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Personalentwicklung - demografiefest - Analysen, Ergebnisse, HandlungspläneBild: Personalentwicklung - demografiefest - Analysen, Ergebnisse, Handlungspläne
Personalentwicklung - demografiefest - Analysen, Ergebnisse, Handlungspläne
… INFO GmbH. Teilnehmer erfahren, wie andere Unternehmen und deren Professionals die verschiedenen Aspekte des demografischen Wandels bewerten und welche Maßnahmen und Lösungsansätze einen Unternehmenserfolg von morgen fördern. Teilnehmerstimmen aus dem Workshop mit Christoph Bach im Frühjahr: „Ich habe praxisrelevantes Wissen im Sinne eines Best-Practice …
Demografie Konferenz Bodensee: Antworten und Praxisbeispiele für Unternehmen
Demografie Konferenz Bodensee: Antworten und Praxisbeispiele für Unternehmen
… doppelt von der älter werdenden Bevölkerung betroffen, denn nicht nur Ihr Personal wird im Durchschnitt älter werden, sondern auch ihre Kunden. Um unterschiedliche Lösungsansätze aufzuzeigen, wie man dieser Veränderung begegnen kann veranstalten wir im November eine Demografie Konferenz für die Unternehmen unserer Region“, so der Geschäftsführer der …
Fachforum: Demografiebewusste Unternehmensentwicklung
Fachforum: Demografiebewusste Unternehmensentwicklung
… zeigen unterschiedliche Lösungsansätze, die im Fokus dieses Forums stehen. Fachforum »Arbeitsparadigma selbstorganisiertes Lernen« Auf viele Unternehmen kommen »Verrentungswellen« und/oder ein Fachkräftemangel zu. Die große Herausforderung besteht darin, mit einer alternden Belegschaft sowohl den Wissenstransfer als auch Produktivitätssteigerungen zu …
Bild: Deutscher Hotelkongress 2012: BONAGO präsentiert Mitarbeiterbindungs- und Incentive-Modelle für die HotellerieBild: Deutscher Hotelkongress 2012: BONAGO präsentiert Mitarbeiterbindungs- und Incentive-Modelle für die Hotellerie
Deutscher Hotelkongress 2012: BONAGO präsentiert Mitarbeiterbindungs- und Incentive-Modelle für die Hotellerie
… Deutschen Hotelkongress im Maritim Hotel Berlin das führende Event der Hotelbranche statt. Experten und Entscheider der Hotellerie werden sich Themen wie dem allgemeinen Fachkräftemangel widmen und diskutieren, welche Chancen die digitale Welt für die Hotellerie bereit hält. Gutscheinexperte BONAGO stellt auf der begleitenden Fachmesse Möglichkeiten der …
Bild: Neue Facebook-Seite für Recruiter aus dem GesundheitswesenBild: Neue Facebook-Seite für Recruiter aus dem Gesundheitswesen
Neue Facebook-Seite für Recruiter aus dem Gesundheitswesen
… Ab sofort bieten wir Ihnen eine Fanpage mit aktuellen Infos, interessanten Links, einem riesigen Netzwerk und Termin-Remindern. Unsere Themen sind Ihre Themen: Fachkräftemangel, Recruiting Trends, Demografischer Wandel, Employer Branding, Mitarbeiterbindung, Social Recruiting, Genderfragen und und und. Wir freuen uns über regen Austausch mit Ihnen auf …
Bild: Personalarbeit neu denkenBild: Personalarbeit neu denken
Personalarbeit neu denken
Melanie Vogel und Astrid Braun-Höller über die Bedeutung von Strategie im Personalmanagement Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Frauenquote ja oder nein - die Fragestellungen und Herausforderungen im Personalbereich sind ebenso vielfältig wie die Lösungen, die einige Unternehmen bereits gefunden haben, um den Zukunftsthemen strategische Antworten …
Drohender Fachkräftemangel: 2030 steigt der Altenquotient auf 50
Drohender Fachkräftemangel: 2030 steigt der Altenquotient auf 50
… er auf mehr als 50 steigen. Und das stellt auch die Unternehmen im Industrieservice vor neue Herausforderungen, auch sie befürchten einen stärker werdenden Fachkräftemangel. Michael Schmitz ist Sprecher im Arbeitskreis Personal im WVIS. In einer Präsentation zum Thema Personalentwicklung und Zukunftssicherung skizziert er wesentliche Probleme: Allein …
Bild: Das SommerCamp der DEx-Werkstatt 6 „Digitale Transformation und Demografischer Wandel“ im Juli und AugustBild: Das SommerCamp der DEx-Werkstatt 6 „Digitale Transformation und Demografischer Wandel“ im Juli und August
Das SommerCamp der DEx-Werkstatt 6 „Digitale Transformation und Demografischer Wandel“ im Juli und August
… Transformation und Demografischer Wan-del - Wie Sie Ihr Unternehmen fit machen!“ aus unterschiedlichen Perspek-tiven auf das Thema zu schauen und erste Lösungsansätze zu entwickeln. Digitalisierung und Demografischer Wandel betreffen alle Unternehmen Der Umgang mit Veränderungen gehört zum Alltag von Unternehmen. Die beiden Megatrends Digitalisierung …
Bild: Neue DEx-Werkstatt „Digitale Transformation und Demografi-scher Wandel“ - Start 14. April 2016 in Köln -Bild: Neue DEx-Werkstatt „Digitale Transformation und Demografi-scher Wandel“ - Start 14. April 2016 in Köln -
Neue DEx-Werkstatt „Digitale Transformation und Demografi-scher Wandel“ - Start 14. April 2016 in Köln -
… Wandel - Wie Sie Ihr Unternehmen fit machen!“ bietet Führungskräften die Möglichkeit, aus unterschiedlichen Perspektiven auf das Thema zu schauen und erste Lösungsansätze zu entwickeln. Digitale Transformation und Demografischer Wandel Der Umgang mit Veränderungen gehört zum Alltag von Unternehmen. Die beiden Megatrends Digitalisierung und Demografischer …
Webinar - Demografischer Wandel in einem globalisierten Arbeitsmarkt
Webinar - Demografischer Wandel in einem globalisierten Arbeitsmarkt
… der globalisierten Arbeitswelt * Welche Herausforderungen ergeben sich für das Personalmanagement? * Viele Antworten sind richtig, aber welche treffen den Kern? * Praxisbeispiele und Lösungsansätze für heute und übermorgen Anmeldung: http://www.datakontext.com/index.php?seite=produkt&navigation=343&system_id=163691&com=detail
Sie lesen gerade: Demografischer Wandel: Lösungsansätze beim Fachkräftemangel