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komba zu EHEC-Epidemie: Deutschland braucht starken öffentlichen Gesundheitsdienst

26.05.201116:02 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: komba zu EHEC-Epidemie: Deutschland braucht starken öffentlichen Gesundheitsdienst
Ulrich Silberbach, 2. komba Bundesvorsitzender und Landesvorsitzender komba nrw (Foto: Eduard N. Fiegel)
Ulrich Silberbach, 2. komba Bundesvorsitzender und Landesvorsitzender komba nrw (Foto: Eduard N. Fiegel)

(openPR) Bonn - Ein starker öffentlicher Umwelt- und Gesundheitsschutz ist ohne angemessene Ausstattung für das dazu nötige Fachpersonal in den Städten und Gemeinden nicht möglich. Zum Auftakt der Gewerkschaftstage der Kommunalgewerkschaft komba im dbb wies der 2. komba Bundesvorsitzende und Landesvorsitzende in NRW, Uli Silberbach, am 26. Mai 2011 im Bonner Kongresshotel Maritim darauf hin, die EHEC-Epidemie zeige, wie sehr das Land einen leistungsfähigen öffentlichen Gesundheitsdienst in Gesundheitsämtern, Chemischen- und Lebensmittelinstituten, bei den Lebensmittelkontrolleuren und Verbraucherschützern benötige.

Gerade beim auch für die Seuchenprävention und –bekämpfung zuständigen ärztlichen Personal in den kommunalen Gesundheitsämtern sei die Lage aber problematisch. Geeigneter Nachwuchs und eine ausreichende Zahl von Ärztinnen und Ärzten könne dauerhaft nur sichergestellt werden, wenn die Grundlagen für Bezahlung und für die berufliche Perspektive verbessert würden. Die dazu laufenden Gespräche mit den Landesregierungen und kommunalen Arbeitgebern seien zäh und noch nicht erfolgreich.

Auch die Einführung der allgemein begrüßten Hygiene-Ampel in der Gastronomie werde nur dann erfolgreich sein, wenn es eine ausreichende Zahl von Lebensmittelkontrolleuren gebe. Nach Einschätzung der komba gewerkschaft und ihrem Kooperationspartner BVLK, dem Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure, fehlen allein in diesem Sektor bundesweit 2500 Spezialistinnen und Spezialisten, die mit einer intensivierten Überwachung die Voraussetzung für das Funktionieren der Ampeln schaffen müssen. Silberbach: „Sonst bleiben die Ampeln dunkel“.

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