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„Notaufnahmen verkürzen Meldewege im Epidemiefall“

21.06.201111:37 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Hamburg (21.06.2011). Mit dem Abklingen der EHEC-Infektionswelle wird die Forderung nach einem neuen Meldesystem für Infektionskrankheiten laut. Ein Modell für ein künftig schnellere Informationswege ist im aktuel-len EHEC-Ausbruch erstmals genutzt worden: Das RKI hat die Notauf-nahmen an deutschen Krankenhäusern zu einer Surveillance aufgerufen. Auf diesem Wege konnten ab 27. Mai täglich Meldungen zu EHEC-Verdachtsfällen bundesweit täglich erfasst und gemeldet werden. Dieses Verfahren kann helfen, bei künftigen Infektionswellen und Epidemien die bisherige Meldekette wesentlich zu verkürzen.

„Die Notaufnahmen vor allen im norddeutschen Raum haben während des E-HEC-Ausbruchs eine zentrale Rolle übernommen“, beschreibt Dr. Barbara Hogan, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft Interdisziplinäre Notfallaufnahme (DGINA). „Hier kamen die hundertfach verunsicherten Menschen an, hier muss-ten EHEC-Verdachtsfälle von normalen Erkrankungen unterschieden werden“, so die Chefärztin der Zentralen Notaufnahme der Asklepios Klinik Hamburg Al-tona.
Diese zentrale Funktion wurde im derzeitigen Epidemienfall erstmals auch vom Robert Koch-Institut zu einer flächendeckenden Surveillance, einer freiwilligen Datenerfassung von Krankheitsfällen, genutzt. Ab 27. Mai waren die deutschen Notaufnahmen, auch mit Unterstützungen der DGINA, aufgerufen, Fälle von blutigem Durchfall und damit EHEC-Verdacht täglich in einem einheitlichen Melde-verfahren an das RKI weiterzugeben.
187 Notaufnahmen beteiligten sich an der bundesweiten Datensammlung. Im Ergebnis konnte ab Anfang Juni eine Abnahme der Neuerkrankungen und damit das Abklingen der Epidemie registriert werden. „Notaufnahmen sind heute im Falle von Epidemien entscheidende Anlaufstellen, deren zentrale Stellung auch für die Datenerfassungen und damit kürzere Meldewege genutzt werden sollte“, betont Dr. Barbara Hogan. Darüber ließen sich künftig auch schnelle Frühwarn-systeme etablieren, die im derzeitigen Meldesystem auftretenden Zeitverluste wären so zu vermeiden. Das ist besonders wichtig, wenn, wie jetzt geschehen, Lebensmittel als Auslöser im Verdacht stehen. „Die Notaufnahmen sind mit täg-lich mehr als 16 Millionen behandelter Patienten gut geeignet und bereit, ihre Aufgabe im Meldeverfahren und als Infektionsfrühwarnsystem zu übernehmen“, so Hogan.

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