(openPR) Berlin. 35 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien ist das erklärte Ziel der Bundesregierung bis zum Jahr 2020. Zentrales Instrument hierfür ist das Erneuerbare Energien Gesetz, das im Zuge der Energiewende innerhalb weniger Wochen von den Mitgliedern des Bundestages „runderneuert" werden soll. Der Referentenentwurf liegt nunmehr vor. Die Biogasbranche ist entsetzt, da insbesondere Biogas von den Plänen hart getroffen wird. Reinhard Schultz, Geschäftsführer des Biogasrat e.V., kritisiert den Entwurf scharf: „Ein bürokratisches Ungetüm mit unrealistischen Vorgaben und viel zu niedrigen Fördersätzen. Mit dem vorgelegten Gesetzentwurf wird die Bundesregierung ihre eigenen Ziele weit verfehlen. Das gilt für die Direktverstromung genauso wie für die dezentrale Biomethanverstromung.“ Schultz zeigt sich jedoch zuversichtlich, dass am Ende des Gesetzgebungsverfahrens ein Gesetz zur Förderung der erneuerbaren Energien stehen wird, mit dem die Ziele der Bundesregierung auch tatsächlich realisiert werden.
Wie eine effiziente und marktnahe Förderung im EEG 2012 erreicht werden kann, darüber will der Biogasrat e.V. am 26. Mai 2011 im Rahmen einer großen Fachkonferenz in Berlin mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft diskutieren. Eröffnet wird die Fachkonferenz durch die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Ursula Heinen-Esser, die zu den Schwerpunkten der EEG-Novelle aus Sicht der Bundesregierung referieren wird. In einem zweiten Eröffnungsvortrag wird Dr. Clemens Neumann, zuständiger Abteilungsleiter im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, zur Bedeutung der Bioenergie für die Landwirtschaft referieren.
Die Fachkonferenz „EEG 2012 und die nachhaltige energetische Nutzung von Biomasse“ findet am 26. Mai 2011 ab 10 Uhr (Einlass ab 9.00 Uhr) im Auditorium Friedrichstrasse, Friedrichstraße 180 in 10117 Berlin statt.
Sponsoringpartner dieser Veranstaltung sind: E.ON Bioerdgas GmbH, WELTEC BIOPOWER GmbH und agri.capital GmbH.
Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie auf der Homepage des Biogasrat e.V.: www.biogasrat.de









