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Energiewende muss nicht teuer sein

01.11.201217:53 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Biogasrat+ e.V. lädt zur Diskussion über kosteneffiziente Integration der Erneuerbaren
Berlin, den 01.11.2012. Unter dem Motto „Wind, Sonne und Biogas – Erneuerbare Energien: Wege zur System- und Marktintegration veranstaltet der Biogasrat+ e.V. am kommenden Mittwoch in Berlin seine 6. Fachkonferenz. Im Fokus des diesjährigen Branchentreffens der deutschen Biogasbranche, das von Jürgen Becker, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit eröffnet wird, steht die Ausgestaltung des EEG auf dem Weg zu einer effizienten Integration neuartige Konzepte der nachhaltigen und dezentralen Energieversorgung in den Energiemarkt, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Strompreisdebatte.


„Ein, wie auch immer geartetes, Förderregime der Erneuerbaren ist finanziell und rechtlich nur zukunftsfähig, wenn es die Ausrichtung der Akteure am Markt und am Wettbewerb begünstigt, statt sie wie bisher zu Geschäftsmodellen motivieren, die auf 20 Jahre Fördergarantie ausgerichtet sind“, erklärt Reinhard Schultz, Geschäftsführer des Biogasrat+ e.V. Der faire und gleichwertige Wettbewerb zwischen den Marktakteuren, so Schultz weiter, würde ganz von alleine zur Entwicklung kosteneffizienter Lösungen und zum Einsatz der günstigsten Technologie am jeweiligen Standort zwingen. Das wiederum führe zur Reduktion der gesamtgesellschaftlichen Kosten. „Die Politik muss daher zügig beginnen, die Rahmenbedingungen anhand ihrer eigenen Zielvorgaben einer nachhaltigen und möglichst budgetschonenden Umgestaltung der Versorgungsstruktur auszurichten“, appelliert Schultz. Das Innovationspotenzial der Branche indes sei in diesem Bereich noch enorm. „Synergieeffekte wurden bislang – auch aufgrund unzureichender Anreize - so gut wie gar nicht berücksichtigt. Allerdings gibt es eine Reihe von vielversprechenden und zukunftsweisenden Konzepten, die dazu beitragen können, die Nutzbarkeit und Speicherbarkeit volatiler Energie zu erhöhen.“
Derartige Konzepte und Strategien im Umgang mit der veränderten Marktsituation werden die Unternehmen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Energieversorgung im Rahmen der Fachkonferenz vorstellen. Unter anderem zeigen Alfred Gayer, Geschäftsführer der EnviTec Biogas AG, Dr. Christian Böse, E.ON Bioerdgas GmbH und Jens Eberlein, BayWa r.e. renewable energy GmbH im ersten Teil der Veranstaltung Möglichkeiten zur Marktintegration der Erneuerbaren auf. Daran anschließend werden in Panel II innovative Produkte und Kooperationsmodelle vorgestellt. Dabei wird die Integration von KWK-Anlagen (Dominic Frodeno, P2 Energietechnik GmbH) genauso eine Rolle spielen wie der Biogas Pool für Stadtwerke und Landwirte (Dr. Helmut Kern, Arcanum Energy Systems GmbH & Co. KG) oder Power-to-Gas (Annegret-Cl. Agricola, dena). Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine Podiumsdiskussion mit Dr. Max Lehmer (CDU), Michael Kauch (FDP), Hans-Josef Fell (Bündnis 90/Die Grünen), Dorothée Menzner (DIE LINKE), in der die Frage nach der Gestaltung der künftigen dezentralen und nachhaltigen Energieversorgung direkt an die Politik gerichtet wird.
„Die Marktakteure haben sich schon auf den Wettbewerb eingestellt. Was bislang noch fehlt, ist ein klares und vor allem langfristiges Bekenntnis der Politik zu mehr Markt, mehr Wettbewerb und mehr Systemdenken bei der Umsetzung der Energiewende“, fordert Schultz. Dazu gehören nicht zuletzt auch eine ehrliche Debatte über die Zusammensetzung der Strompreise und ein transparenter Umgang mit den Preistreibern bei der EEG-Umlage. „Biogas bzw. Biomethan hat hier klare Vorteile, da es dezentral erzeugbar, über das Gasnetz speicherbar und grundlastfähig ist. Letztlich geht es aber darum, technologieoffen eine effiziente Energieversorgung auszugestalten, die optimal an die Standortbedingung und den jeweiligen Bedarf angepasst ist. Da ist noch viel Luft nach oben.“

Die Fachkonferenz „Wind, Sonne und Biogas – Erneuerbare Energien: Wege zur System- und Marktintegration“ findet am 07. November 2012 ab 10.00 Uhr (Get Together 09.30 Uhr) im Auditorium Friedrichstrasse (Friedrichstraße 180, 10117 Berlin) statt.
Die Veranstaltung wird durch die finanzielle Unterstützung von agri.capital GmbH, BayWa r.e. renewable energy GmbH, E.ON Bioerdgas GmbH, EnviTec Biogas AG, Evonik Industries AG, RWE Innogy GmbH und WELTEC BIOPOWER GmbH ermöglicht.

Medienpartner der Veranstaltung sind BIZZ energy today und klimaretter.info.

Weitere Informationen sowie der aktuelle Veranstaltungsflyer stehen auf unserer Website www.biogasrat.de zur Verfügung.

Anmeldungen richten Sie bitte an E-Mail oder kontaktieren Sie uns unter der Rufnummer 030 201 431 33.

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