(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Ruhig ins Wochenende: Was die Warenterminbörsen seit gestern vorleben, ahmt der deutsche Heizölpreis nach. Kaum wahrnehmbare Abschläge, die eher einen weiterhin starken Euro geschuldet waren, keinesfalls der tatsächlichen Marktlage. Denn die gilt weiterhin als äußerst gut versorgt. Auf sinkende Preise sollte man deswegen nicht hoffen.
Gestern ruhig, heute ruhig – was dem Normalbürger nur am Wochenende vergönnt ist, zelebrieren Rohlöl- und Heizölnotierungen schon jetzt. Bewegung – Fehlanzeige,. Und wenn, dann nur in homöopathischen Dosen nach oben und wieder nach unten.
Die beiden Felder, die diese Nicht-Spannung bedingen, heißen Krieg und Krise auf der einen sowie Nachfragedämpfung auf der anderen Seite. Was die eine nicht liefern kann, weil sie lieber mit Waffen hantiert statt an Fördertürmen, braucht die andere nicht, schon gar nicht bei dem derzeitigen Preisniveau. Das Ergebnis ist seit zwei Tagen bekannt.
Auf tendenziell fallende Preise sollte man jedoch nicht hoffen. Es ist einfach zu viel Geld, vor allem US-Geld im Markt. Das sucht seinesgleichen zwecks gemeinsamer Vermehrung und findet es derzeit kohortenweise an den Rohstoffbörsen dieser Welt. Und dort verheißt das schwarze
Gold die üppigsten Mehrungsraten. Da eine Finanzkrise, trotz südeuropäischer Scharmützel um die Gemeinschaftswährung, kaum in Sicht ist, sorgt der billige US-Dollar eher für steigende Preise. Das wenige Gute daran: billiger Dollar ist teurer Euro ist nicht ganz so teures Heizöl.
So auch hier und heute. Die Notierungen bewegten sich kaum. Wie die Erhebung von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau zeigte, sanken die Bezugskosten minimal um 23 Cent auf 86,49 Euro je 100 Liter HEL bei einer Gesamtliefermenge von 3000 Litern. Das sind immerhin 3,46 Euro weniger als zum Jahreshöchststand vom Wochenanfang. Zur Monatsmitte liegt der Durchschnittspreis im April bei 87,40 Euro nach 86,17 Euro im März, 80,74 Euro im Februar und 77,06 im Januar dieses Jahres.
Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website
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Eine tagtägliche Einschätzung der Entwicklung der Rohöl- und Heizölpreise sowie wichtige Meldungen zum Energiemarkt bietet der Ceto-Newsticker. Interessenten, die diesen auf ihrer Website einbinden möchten, finden dazu hier weitere Informationen:
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Eine regelmäßige Übersicht über die Entwicklung des Heizölpreises findet sich auch im kostenfreien Newsletter „Energie & Mittelstand“, der zweimal im Monat von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau herausgegeben wird. Die Registrierung dafür erfolgt einfach und schnell unter
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Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal
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Frank Urbansky
Redakteur Brennstoffspiegel
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