openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Kein Wildtierverbot im Zirkus! Weiterhin Tier-Zirkus in Deutschland und Luxemburg

24.03.201108:37 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Bild: Kein Wildtierverbot im Zirkus! Weiterhin Tier-Zirkus in Deutschland und Luxemburg
Auch in Zukunft: Tiere im Zirkus (c) Gesellschaft der Circusfreunde e. V.
Auch in Zukunft: Tiere im Zirkus (c) Gesellschaft der Circusfreunde e. V.

(openPR) Berlin/Luxemburg. Keinen Erfolg hatte die Fraktion Bündnis90/Die Grünen mit ihrem Antrag auf ein Wildtierverbot für Zirkusse im Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz des Deutschen Bundestages. Mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen wurde der Antrag am 23. März abgelehnt.


Die Gesellschaft der Circusfreunde e. V. begrüßt diese Entscheidung die dafür sorgt, dass auch in Zukunft der Zirkus uns und unseren Kindern Tiere aller Art nahe bringen kann.

Und die Entscheidung pro Wildtier-Circus entspricht auch der Meinung der Bevölkerung: 85,5 % der Deutschen (Männer und Frauen ab 14 J.) sehen gerne Tiere im Zirkus!
Dies ergab eine repräsentative, umfangreiche Studie der renommierten GfK Marktforschung aus Nürnberg im September 2008. Spitzenreiter sind dabei Raubtiere, Elefanten und Pferde, die jeweils rund zwei Drittel aller Befragten gerne im Zirkus sehen. Hoch ist die Ablehnung der Positionen sogenannter Tierrechtler. Nicht weniger als 76,4% der Befragten sind nämlich der Meinung „Tieren im Zirkus geht es gut, wenn alle Vorschriften eingehalten werden“.

Die CDU/CSU-Fraktion stellte auch klar, dass ein wie von den Grünen gefordertes Wildtier-Verbot einem Berufsverbot für die betroffenen Tierlehrer gleichkommen würde.

Die Gesellschaft der Circusfreunde e. V. wies bereits mehrfach auf diesen Umstand – und auch auf das Urteil des Verwaltungsgericht Chemnitz, das ein kommunales Wildtier-Verbot aufhob - hin.

Seit Jahren versucht die Gesellschaft der Circusfreunde e. V. die Diskussion der Wild-Tierhaltung im Zirkus auf einer sachlichen Ebene zu führen. Und es gibt eine Vielzahl von Argumenten, die für eine (Wild-)-Tierhaltung im Zirkus sprechen: Deutschland ist Vorreiter in Sachen Tierschutz im Zirkus. Schon 1990 ließ das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BMELV) durch ein Expertengremium „Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben und ähnlichen Einrichtungen" erarbeiten, die regelmäßig überarbeitet werden – eine erneute Überarbeitung steht auch jetzt wieder aktuell bevor.

Für jede Tierart sind darin die Mindestanforderungen an Haltung, Transport, Ernährung, Klima und Ausbildung genau beschrieben. Keine andere Tierhaltung wird in Deutschland so regelmäßig durch die Veterinärämter kontrolliert wie die im Zirkus. Als weiteres Überwachungsinstrument kommt auch das mittlerweile eingeführte Zirkuszentralregister zum Tragen.
Der Verband Deutscher Zoodirektoren hat sich vor Kurzem geäußert und klar auf die Seite des Zirkus mit (Wild-)Tieren gestellt.
Zoo und Zirkus haben das gleiche Ziel, die Tiere den Menschen nahe zu bringen. Damit wird nicht zuletzt ein Interesse für Tiere geweckt, deren natürliche Lebensräume immer weiter vernichtet werden. So leben heute bereits mehr Tiger in menschlicher Obhut in Zoos und Zirkussen als in der Natur. Und in Afrika werden Elefanten gezielt getötet, weil der Lebensraum nicht mehr ausreicht. Im Zirkus werden Tiere dank jahrelanger Pflege nachweislich deutlich älter als in freier Wildbahn.

Auch wissenschaftliche Untersuchungen finden keine Belege, dass das Wohlbefinden von Zirkustieren nicht garantiert werden kann. Vielmehr ergab eine wissenschaftliche Untersuchung, die vom britischen Parlament in Auftrag gegeben wurde, dass es in einem gut geführten Zirkus den Tieren- und zwar auch wildlebender Art- nicht schlechter geht als ihren Artgenossen in Zoos, Safariparks oder Wildgehgen. Auch in den Niederlanden wurde erst letztes Jahr eine Studie durchgeführt, die ebenfalls zu dem Ergebnis kam, dass das Halten von Zirkustieren sich nicht unbedingt negativ auf deren Gesundheit auswirkt. Entsprechende Verbote sind daher für die Regierung in den Niederlanden kein Thema. Wissenschaftliche Studien mit Zirkustieren belegen, dass die Umgebung im Zirkus wichtige Gelegenheiten für Körperbewegung, Stimulation und andere Arten der Beschäftigungstherapie bieten kann. Aus diesem Grund bieten viele Zoos beispielsweise ihren Elefanten ein Beschäftigungsprogramm an, das der Dressur im Zirkus mitunter sehr ähnlich ist. Ebenfalls wissenschaftlich belegt ist die Tatsache, dass der häufigere Transport der Zirkustiere keine negativen Auswirkungen auf ihr Wohlbefinden hat.

Und auch in Luxemburg werden weiterhin Tier-Zirkusse zu Gast sein.
Vor wenigen Tagen hat das Luxemburger Berufungsgericht das Urteil eines untergeordneten Gerichtes bestätigt, demzufolge die Stadt Luxemburg nicht befugt ist Zirkusse mit Tieren zu verbieten.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 522544
 1810

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Kein Wildtierverbot im Zirkus! Weiterhin Tier-Zirkus in Deutschland und Luxemburg“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Gesellschaft der Circusfreunde e. V.

Tiere im Circus - Verwunderung über die Verlautbarung der Mannheimer Grünen-Stadträtin Natascha Werning
Tiere im Circus - Verwunderung über die Verlautbarung der Mannheimer Grünen-Stadträtin Natascha Werning
29.07.2010 - Mannheim. Mit Verwunderung hat die Gesellschaft der Circusfreunde e. V. die Verlautbarung der Mannheimer Grünen-Stadträtin Natascha Werning zur Kenntnis genommen, der zufolge sie die Stadtverwaltung Mannheim auffordert, Zirkussen die Wildtiere mitführen keine Plätze mehr für ein Gastspiel zur vermieten. Absolut unverständlich ist der Untätigkeits-Vorwurf von Frau Werning an die Stadtverwaltung Mannheim bzgl. der Frage eines Gastspiel-Verbotes für Zirkusse mit Wildtieren. Nachdem das Thema im Gemeinderat behandelt wurde hat die …
Bild: Verwunderung und Unverständnis über Speyerer StadtratsbeschlußBild: Verwunderung und Unverständnis über Speyerer Stadtratsbeschluß
Verwunderung und Unverständnis über Speyerer Stadtratsbeschluß
Speyer. Mit Verwunderung hat die Gesellschaft der Circusfreunde e. V. den Stadtratsbeschluss der Stadt Speyer vom 06.05.2010 zur Kenntnis genommen, dem zufolge Zirkusunternehmen in Zukunft nicht mehr in Speyer spielen dürfen, wenn sie bestimmte Wildtierarten mitführen. Absolut unverständlich ist die Argumentation der Speyerer Stadträtin Helga Spitzer (CDU) dazu: „Im 18./19. Jahrhundert war es eine Sensation, Wildtiere im Circus live zu erleben. Heute ist das nichts Besonderes. Es gibt sehr viele Zoos mit großen Freigehegen, in denen die Tiere…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Poor Hannibal in HeidelbergBild: Poor Hannibal in Heidelberg
Poor Hannibal in Heidelberg
… 11(1) Nrd 3d Genehmigung unter Prüfung der erforderlichen Haltungseinrichtungen, Sachkunde und Zuverlässigkeit. Und bleibt weiter die Frage: ist Hannibal dadurch jetzt kein Exot, der vom Wildtierverbot der Stadt Heidelberg betroffen ist? Und wo bleibt da der Tierschutz, wenn man die Wildtiere einfach draußen vor Toren stehn lässt. Denn die Giraffe , …
PM: „Manege frei“ für Tierquälerei – PETA kritisiert TV-Produktion von WDR/ARTE
PM: „Manege frei“ für Tierquälerei – PETA kritisiert TV-Produktion von WDR/ARTE
… von Wildtieren im Zirkus darf die TV-Reihe nicht unverändert bleiben“, so PETAs Wildtier-Experte Peter Höffken. Die Bundestierärztekammer spricht sich mittlerweile ebenso für ein Wildtierverbot im reisenden Zirkus aus wie die Mehrheit der Bevölkerung in der BRD. Nach einer aktuellen repräsentativen Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung finden …
EU-Kommission gibt grünes Licht für Zirkus-Wildtierverbot
EU-Kommission gibt grünes Licht für Zirkus-Wildtierverbot
… Der Europäische Zirkusverband ist nun bereits zum zweiten Mal mit dem Versuch gescheitert, vor der EU-Kommission das von Österreich vorbildlich beschlossene und umgesetzte Wildtierverbot anzugreifen. Die Kommission hat das österreichische Wildtierverbot erneut als rechtmäßig bestätigt. Damit gibt sie den Weg für weitere gesetzliche Maßnahmen gegen die …
Mississippi-Alligator bricht aus Zirkus aus - PETA warnt vor gefährlichen Unfällen
Mississippi-Alligator bricht aus Zirkus aus - PETA warnt vor gefährlichen Unfällen
… Ausbrüche aus verschiedenen Zirkussen – darunter ein Flusspferd, ein Känguru, ein Nashorn, zwei Elefanten und ein Tiger. Die Tierrechtsorganisation erneuert ihre Forderung nach einem Wildtierverbot im Zirkus. „Bei dem ausgebrochenen Tier handelt es sich laut Polizeibildern um einen Mississippi Alligator. Dieses Reptil kann bis zu 4,5 m lang werden und …
Bild: Erneut kommt die Hilfe für einen Elefanten im Zirkus zu spät - Zirkuselefant stirbt hinter den KulissenBild: Erneut kommt die Hilfe für einen Elefanten im Zirkus zu spät - Zirkuselefant stirbt hinter den Kulissen
Erneut kommt die Hilfe für einen Elefanten im Zirkus zu spät - Zirkuselefant stirbt hinter den Kulissen
… Unterschreitung der Unterschreitung europäischer Anforderungen zur Haltung von Wildtieren in Gefangenschaft. Das bereits 2003 vom Bundesrat an die Bundesregierung beauftragte Wildtierverbot ist politisch von unserer Regierung nicht gewollt und Tiere leiden und sterben zu Unterhaltungszwecken unter behördlicher Kontrolle. Trotz intensivster behördlicher …
Todesserie bei Zirkuselefanten geht weiter – Bulle Rambo vom Zirkus Atlas gestorben
Todesserie bei Zirkuselefanten geht weiter – Bulle Rambo vom Zirkus Atlas gestorben
VIER PFOTEN fordert längst fälliges Wildtierverbot in Zirkussen Hamburg, 22. August 2012 – Wie erst jetzt bekannt wurde, wurde der afrikanische Elefantenbulle Rambo bereits im Juli im Zirkus Atlas eingeschläfert. Damit geht die erschreckende Todesserie unter deutschen Zirkuselefanten weiter, offiziell sind allein in diesem Jahr fünf Dickhäuter gestorben. …
Tierschützer begrüßen Vorstoß der Umweltsenatorin
Tierschützer begrüßen Vorstoß der Umweltsenatorin
… Zirkussen mit Wildtieren keine öffentlichen Flächen mehr zur Verfügung zu stellen. Die zehn Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen der Berliner Initiative für ein Wildtierverbot in Zirkussen begrüßen, dass Umweltsenatorin Lompscher die Bezirksbürgermeister aufgefordert hat, keine öffentlichen Flächen mehr an Zirkusse mit Wildtieren zu vergeben. Sie …
DEUTSCHES TIERHILFSWERK und animal public stellen Zirkus-Check vor - Bevölkerung wird um aktive Mitarbeit gebeten
DEUTSCHES TIERHILFSWERK und animal public stellen Zirkus-Check vor - Bevölkerung wird um aktive Mitarbeit gebeten
… Im zweiten Schritt werden wir die Aktion auswerten, um letztlich auch Druck auf das Verbraucherschutzministerium auszuüben, damit dort endlich das Wildtierverbot umgesetzt wird.“ Das „Zirkus-Check“-Formular kann man unter www.tierhilfswerk.de (Downloadbereich) runterla-den oder in den Geschäftsstellen des DEUTSCHEN TIERHILFSWERKS in Berlin, München und …
Bild: PETA schenkt Tigerdompteur Walliser einen Verbandskasten zur HochzeitBild: PETA schenkt Tigerdompteur Walliser einen Verbandskasten zur Hochzeit
PETA schenkt Tigerdompteur Walliser einen Verbandskasten zur Hochzeit
, während die Raubkatzen in Freiheit riesige Reviere beanspruchen. Auch die Bundestierärztekammer setzt sich aus Tierschutzgründen für ein Verbot von Wildtieren im reisenden Zirkus aus. Zahlreiche Prominente, ganz aktuell Bill und Tom Kaulitz von TOKIO HOTEL, unterstützen PETAs Forderung nach einem Wildtierverbot im Zirkus.
Zirkus Barelli mit Flußpferd unter laufenden Strafermittlungsverfahren trotz Wildtierverbot in Heidelberg
Zirkus Barelli mit Flußpferd unter laufenden Strafermittlungsverfahren trotz Wildtierverbot in Heidelberg
… legalisiert wird? Ansonsten müsste er über die Behörden eingezogen und anderweitig untergebracht werden. Doch diese aufwändigen Verfahren und Verwaltungskosten wollte man ja gerade mit dem Wildtierverbot in Heidelberg vermeiden und nun sitzt man das Problem aus bis er Heidelberg mit Hannibal verlässt? Schließlich hat ja Wuppertal das Faß aufgemacht, …
Sie lesen gerade: Kein Wildtierverbot im Zirkus! Weiterhin Tier-Zirkus in Deutschland und Luxemburg