(openPR) Die Kreispartei der CDU des Stadtbezirkes Neukölln hielt am letzten Wochenende (Samstag 19. März) Ihren jährlichen Kreisparteitag ab. Dieses Jahr wurden auch der Vorstand und alle Delegierten für die Landespartei gewählt. Mit großer Mehrheit und ohne Gegenkandidat wurde der bisherige Kreischef Michael Büge wieder gewählt.
Nachdem es beim letzten Wahlkreisparteitag vor zwei Jahren ziemlich turbulent zuging, war dieser dagegen in weiten Teilen von großer Sachlichkeit geprägt Aber nur fast. Denn bei der Aussprache zum Vorstandsbericht ging es doch zeitweise ziemlich wortreich zur Sache.
Bei den Vorstandswahlen war dann davon aber nichts mehr zu merken. Denn der bisherige Kreisvorsitzende Michael Büge stellte sich ohne Gegenkandidaten zur Wahl und wurde von den Delegierten mit einer sehr klaren Mehrheit erneut zum Kreisvorsitzenden gewählt. Der stellv. Bezirksbürgermeister und Sozialstadtrat glänzte bisher durch seine ruhige und sachliche Art Dinge anzupacken und dabei bei Meinungsverschiedenheiten in der Partei oder im Bezirksamt ausgleichend und kompetent zu agieren.
Als seine Stellvertreter wurden, ebenfalls eindeutig und ohne Gegenkandidaten, Michael Freiberg und Sabine Toepfer-Kataw gewählt. Auch die Beauftragten der Partei wurden reibungslos gewählt. Nur bei den Delegierten für den Landesparteitag und den kleinen Landesparteitag kam Wahlspannung auf, denn es waren wesentlich mehr Bewerber da als Mandate. Zu den Delegierten gehört auch die CDU-Fraktionsvorsitzende im Neuköllner Bezirksparlament Christina Schwarzer und Gesundheitsstadtrat Falko Liecke. Beide sind auch im Kreisvorstand und sind ebenfalls wesentliche Bindeglieder zwischen Kreispartei und Kommunalverwaltung im bevölkerungsreichsten Berliner Stadtbezirk.
Dieser Kreisparteitag und die Wahlen waren auch ein Zeichen dafür, dass die Bezirkspartei wieder eng zusammensteht und in Zukunft geschlossen auftritt. In dieser Eintracht wurde auch an die Opfer des Erdbebens und Tsunami in Japan mit einer Schweigeminute gedacht. In einer beschlossenen Resolution wurde die Bundesregierung aufgefordert sich für die Menschen in Libyen und den anderen arabischen Staaten einzusetzen, die für Freiheit und Demokratie dort ihr Leben riskieren.
Bericht: Hans Peter Sperber










