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Wachsendes Interesse an Sozialpolitik

17.03.201109:48 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Wachsendes Interesse an Sozialpolitik
Vortrag von Herrn Otto W. Teufel zum Zwei-Klassenrecht in der Rentenpolitik
Vortrag von Herrn Otto W. Teufel zum Zwei-Klassenrecht in der Rentenpolitik

(openPR) Die vierte Teilnahme der Aktion Demokratische Gemeinschaft e.V. – ADG an der Messe „Die66”, der größten 50plus Messe Deutschlands, vom 11. bis 13. März 2011 in München war ein voller Erfolg.

Der von Herrn Otto W. Teufel, dem zweiten Vorsitzenden der ADG, gehaltene Vortrag „Altersversorgung in Deutschland – Zwei-Klassenrecht führt zur Zwei-Klassengesellschaft” war dabei Höhepunkt des ADG-Angebotes. Die Spannung, Aufmerksamkeit und Entrüstung über die Ausführungen zum Rentenrecht und zur Rentenpolitik allgemein war im überfüllten Vortragssaal deutlich zu spüren. Herr Otto W. Teufel ging ausführlich auf die höchstrichterliche Rechtsprechung ein, die der Beliebigkeit der Beitragsverwendung einen höheren Rang einräumt als der Zweckbindung.


Täglich fälschlicherweise und irreführend benutzte Begriffe aus der Rentenpolitik wurden analysiert und kritisiert und ebenso interessiert aufgenommen wie die statistisch belegten Ausführungen über die Entwicklung der Renten seit Einführung des Umlageprinzips im Jahre 1957.

Viele an unseren sozialpolitischen Themen Interessierte nahmen die am Stand der ADG angebotenen Informationen dankbar auf und diskutierten teilweise sehr leidenschaftlich mit dem Standpersonal darüber. Der Sonderdruck aus der taz über das Lebenswerk von Herrn Otto W. Teufel, „Einer schuftet im Augiasstall“, war dabei ein guter Einstieg für ein Gespräch mit den Besuchern. Bereitwillig ließen sie sich die Zwei-Klassensysteme in der Altersversorgung und im Gesundheitswesen erklären. Die meisten Besucher waren sehr überrascht als sie zum ersten Mal hörten, dass Deutschland das einzige Land in Europa ist, in dem diese unterschiedlichen Systeme gelten. Vielen Besuchern leuchtete ein, dass solange Beamte, Richter und Politiker von diesen Zwei-Klassensystemen profitieren, es leider auch keine Veränderungen geben wird. Dass die ADG jetzt zwei Beschwerden beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte durchgebracht hat, sehen manche als kleinen Hoffnungsschimmer.
Nicht weniger überrascht waren die Besucher, als sie die Tabelle sahen, in der die seit 1957 nicht gedeckten versicherungsfremden Leistungen von fast 700 Milliarden Euro aufgelistet sind.
Generell hatte man den Eindruck, dass kein Vertrauen zu den Politikern mehr vorhanden ist und dass eine allgemeine Parteienverdrossenheit vorherrscht, weil die Berechenbarkeit und Zuverlässigkeit in die politischen Entscheidungen abhanden gekommen ist.
Gleichzeitig war ein deutlich wachsendes Interesse an der Renten- und Gesundheitspolitik zu verzeichnen. Ein gutes Zeichen für mehr Bürgerengagement und den Erfolg der gemeinnützigen Arbeit der ADG.

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