(openPR) Die Ankündigung der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, das Land NRW zum „Mitbestimmungsland Nr. 1“ zu machen, betrifft bisher leider nur die Arbeit der Personalräte.
Die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) hingegen wird, so stellt die dbb jugend nrw fest, im aktuellen Gesetzesentwurf zum Landespersonalvertretungsgesetz (LPVG) nicht gestärkt. „Dabei ist die Arbeit der JAVen als eigenständiger Teil der Personalvertretung von besonderer Bedeutung“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der dbb jugend nrw Jano Hillnhütter. „Sie vertritt nämlich die Interessen der schwächsten Gruppe der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst“.
Gerade während der Ausbildung und der damit verbundenen Unsicherheiten sei es von großer Bedeutung, so Hillnhütter weiter, eine starke Jugendvertretung zu installieren, die die besonderen Probleme und Anforderungen der Azubis vertrete.
Die dbb jugend nrw fordert deshalb u.a.:
Beteiligung der JAV bei der Auswahl der Ausbildungsleiter,
Beteiligung der JAV bei den Auswahlgesprächen für Neueinstellungen,
Beteiligung der JAV bei der Auswahl von Dozentinnen und Dozenten
für die verwaltungsinternen Fachhochschulen,
Vergrößerung der BJAV und HJAV von 5 auf 7 Mitglieder.
Die dbb jugend nrw wird die Forderungen zur Stärkung der JAVen in der aktuellen Debatte zur Reform des LPVG zusammen mit dem DBB NRW einbringen und sich dafür einsetzen, dass sie in einer Gesetzesänderung berücksichtigt werden.












