(openPR) Düsseldorf. Die Jungen Liberalen NRW (JuLis) sind zufrieden, dass sich in Berlin auf dem "Kohlegipfel" auf einen endgültigen Ausstieg aus dem Steinkohlebergbau geeinigt wurde. Enttäuscht sind sie allerdings über den späten Zeitpunkt. Der Ausstieg soll erst 2018 vollständig vollzogen werden.
"Es ist erfreulich, dass in Berlin endlich die Weichen gestellt wurden für eine zukunftsfähige Energiepolitik. Allerdings wird noch viel zulange in die falsche Richtung gesteuert. Es ist unglaublich ärgerlich, dass hier noch über ein Jahrzehnt Steuergelder verschleudert werden. Diese Gelder werden dringend in Forschung, Bildung und Wissenschaft benötigt", so der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen NRW Marcel Hafke.
"Die Landesmittel für die Steinkohle-Subventionen müssen bereits vorher gestoppt werden. Es darf nicht sein, dass aus NRW noch bis 2018 weiterhin Gelder in den Steinkohlebergbau fließen. Wir JuLis NRW fordern daher, dass die NRW-Landesregierung die Zahlung bereits ab 2010 einstellt", erklärt der Chef des FDP-Jugendverbandes Marcel Hafke.
Abschließend nehmen die JuLis NRW Stellung zur Forderung der Landesvorsitzenden der NRW-SPD Hannelore Kraft. Sie hat gestern, im Vorfeld des "Kohlegipfels" noch immer gefordert, an einem Sockelbergbau festzuhalten.
"Die Position von Frau Kraft ist wirklich erschreckend. Das ist pure Augenwischerei - aus taktischen Gründen. Sie möchte gegen jegliche Vernunft weiterhin am Steinkohlebergbau festhalten. Scheinbar sichert ihr diese Position einige Wählerstimmen. Dieses Beispiel verdeutlicht, aus welchem Grund die SPD in NRW abgewählt wurde. Eine solche verantwortungslose Politik ist mit den Freien Demokraten nicht machbar", stellt der Vorsitzende der FDP-Jugendorganisation in NRW Marcel Hafke klar.
V.i.S.d.P.
Sven Petersen
Landespressesprecher der Jungen Liberalen NRW
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