(openPR) Gerade junge Menschen benötigen beim Einstieg in das Berufsleben klare Perspektiven und gute Startchancen - da sind NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und dbb jugend nrw ganz einer Meinung. Beide kamen am 9. Januar am Rande der 52. Jahrestagung des dbb beamtenbund und tarifunion ins Gespräch.
Schon in ihrer Neujahrsansprache am 1. Januar machte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft deutlich, dass ihr die Ausbildungssituation junger Menschen besonders am Herzen liegt: „Eine jahrelange Hängepartie in Warteschleifen oder von einem Praktikum oder Zeitvertrag zum nächsten ist keine sichere Zukunft. Unser Ziel ist eine Ausbildungsgarantie.“ Bei der dbb jugend nrw rannte Kraft damit offene Türen ein. Der gewerkschaftliche Jugendverband kämpft schon seit Jahren dafür, dass für junge Menschen genügend Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen und dass sie nach ihrer Ausbildung auch übernommen werden.
Die dbb jugend nrw reagierte deshalb sofort und teilte Kraft wenige Tage später per Brief mit, wie sehr sie sich über ihre Pläne freue. Allerdings nicht ganz ohne Hintergedanken, denn schließlich ist das Land NRW der größte Arbeitsgeber (bzw. Dienstherr) im Land. Und so fordert der Vorsitzende der dbb jugend nrw, Markus Schallenberg, Ministerpräsidentin Kraft in diesem Schreiben auf, ihren eigenen Worten Taten folgen zu lassen und als gutes Beispiel für den Öffentlichen Dienst voran zu gehen, „indem Sie die anhaltende Praxis der Nichtübernahme oder nur Vergabe von befristeten Arbeitsverträgen beim Land Nordrhein-Westfalen beenden“.
Beim Eröffnungsabend zur 52. Jahrestagung des dbb beamtenbund und tarifunion am 9. Januar in Köln kam es zu einer erneuten Begegnung mit Kraft. Die Landesjugendleitung der dbb jugend nrw packte die Gelegenheit beim Schopf, um den Worten ihres Briefes in einem persönlichen Gespräch noch einmal Nachdruck zu verleihen. Mit Erfolg: In ihrer Begrüßungsrede betonte Kraft einmal mehr die Wichtigkeit, der Jugend die Chance auf einen Ausbildungsplatz und die anschließende Übernahme zu bieten. Sie wolle dafür sorgen, dass jungen Menschen in NRW eine Perspektive geboten wird, versprach Kraft. In dem Punkt sei sie sich im übrigen ganz einig mit der dbb jugend nrw, mit der sie kurz vor ihrer Rede noch gesprochen habe.
Die Botschaft ist also angekommen. Die dbb jugend nrw hofft nun, dass Ministerpräsidentin Kraft ihren Worten auch Taten folgen lässt.













