(openPR) Am Schulstandort Hilpoltstein wird durch den Landkreis Roth in Zusammenarbeit mit der Stadt Hilpoltstein eine neue Dreifachsporthalle für das Gymnasium und die Realschule sowie zur Nutzung durch regionale Vereine gebaut. Im Vorfeld wurden durch das Landratsamt Roth verschiedene Standorte und Entwurfsvarianten erarbeitet.Die Planungs- und Bauzeit ab der Genehmigungsplanung dauerte von Mai 2009 bis September 2010. Die Gesamtkosten des Gebäudes belaufen sich auf ca. 4,8 Mio.
Ziel war, das große Volumen der Dreifachsporthalle harmonisch in den Hang zu integrieren und gleichzeitig eine selbstbewusste Adresse und einen städtebaulichen Bezug zu den Schulgebäuden und den daraus vorhandenen Wegebeziehungen zu schaffen. Die Halle ist in zwei Hauptteile gegliedert. Der Umkleide- und Servicebereich wird aufgrund der geringeren Raumhöhen parallel zu den Busparkplätzen zur Schule hin orientiert, die eigentliche Dreifachhalle zum Hang und damit zur Landschaft. Beide Gebäudeteile erhielten eine homogen wirkende großformatige Verkleidung. Diese ist nur durch Fensteröffnungen, die sich in das Spiel der Plattenteilungen einfügen, und die Treppenhausfassaden gegliedert sind.
Das Hallendach wurde mit einer leichten Überhöhung ausgeführt, so dass trotz einer kontrollierten Entwässerungssituation der kubische Charakter des Gebäudes in den Vordergrund tritt.
Über ein großzügiges Foyer, an dem auch der Aufzug die Barrierefreiheit in das Untergeschoss bietet, gelangt man in den Tribünenbereich, der gleichzeitig der Schmutzgang in die Umkleiden ist. Die Umkleiden mit Wasch- und Duschbereichen sind natürlich belichtet und belüftbar und vermitteln einen hellen, freundlichen Eindruck.
Für die Halle war es besonders wichtig, einen hohen Tageslichtanteil bei gleichzeitiger Vermeidung von Überhitzungen herzustellen.
Die neue Dreifachsporthalle wurde nach den aktuell gültigen Vorschriften und Normierungen hinsichtlich der Sicherheit und der energetischen Qualität errichtet. Perspektivisch wurde der Standard gegenüber der ENEV 2009 um ca. 27% unterschritten. Dieses Ergebnis wird durch die Kombination von Bauteilen und Konstruktionen erreicht, die dem derzeitigen Stand der Technik entsprechen. Positiv wirken sich die große Kompaktheit des Baukörpers und die annähernd wärmebrückenfreie Konstruktion aus.












