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Ausgezeichnete Forschung

10.02.201111:30 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Endliche Ressourcen, Klimawandel, Demografie und steigender Wohlstand sind Metatrends, die vielschichtige Veränderungen für unsere zukünftige Lebens- und Arbeitswelt mit sich bringen. Aufgrund seiner interdisziplinären Aufstellung verfügt das Fraunhofer IAO über die Kompetenzen und Erfahrungen, diesen Entwicklungen mit ganzheitlichen Lösungen zu begegnen. Die besten Forschungsarbeiten aus den eigenen Reihen prämiert das Fraunhofer IAO alle zwei Jahre mit dem Innovationspreis Technologiemanagement. Im Vordergrund stehen dabei die Aspekte, Kundennutzen, Kreativität, praktische Anwendbarkeit in der Industrie sowie der methodisch-wissenschaftliche Ansatz.



Am meisten überzeugte die Jury die Vision eines Hotelzimmers im Jahr 2020, die Projektleiterin Vanessa Borkmann und Nikolay Dreharov im Rahmen des Szenarioprojekts »FutureHotel« entwickelten. Zukunftsorientierte technologische Trends und gestalterische Aspekte wurden prototypisch in dem Showcase FutureHotel umgesetzt und durch theoretisch-wissenschaftliche Studien ergänzt. Das Hotelzimmer der Zukunft im inHaus2 in Duisburg ist eine Demonstrations- und Forschungsplattform für neue Technologien, Systemlösungen und Produkte die es ermöglicht, neuartige Raum- und Technikkonzepte live zu erproben. Institutsleiter Prof. Dieter Spath betonte in seiner Laudatio, dass es dem Projektteam mit »FutureHotel« gelungen ist, das Fraunhofer IAO zum kompetenten Partner für die Branche Hotellerie und Tourismus zu machen,und darüber hinaus weltweite Resonanz in der Öffentlichkeit sowie den Medien hervorzurufen.

Ein »leuchtendes« Beispiel dafür, wie man ein Thema praktisch »von Null« aufzieht und wissenschaftlich fundiert zur Anwendung bringt hat den zweiten Platz errungen: Matthias Bues, Achim Pross und Oliver Stefani haben mit dem LED-basierten Leuchtensystem »Heliosity« konsequent das Potenzial der LED-Technologie genutzt. In Kombination mit separater Ansteuerbarkeit der Spektralkanäle haben die Wissenschaftler verschiedene Beleuchtungssituationen realisiert: Der »HeliositySky« ist eine 34 m2 große Lichtdecke, die sich wie ein Display ansteuern lässt und es ermöglicht, Lichtsituationen wie einen dynamischen Himmel zu simulieren. Komplementär dazu entstand die Arbeitsplatzleuchte »HeliosityOffice«. »HeliosityTherapy«, eine Einschlaf- und Aufwachleuchte, ist schließlich das Ergebnis der Zusammenarbeit mit Chronobiologen des Center for Environmental Therapy (CET). Durch die Verbindung von empirischer Forschung und Technologieentwicklung wurde mit dem Heliosity-Konzept eine strategische Technologiekompetenz im Bereich »Licht« aufgebaut, im »LightFusionLab« des Fraunhofer IAO umgesetzt und damit eine Alleinstellung auf diesem Gebiet erreicht.

Der dritte Platz wurde zweifach vergeben: Janina Bierkandt und Matthias Peißner wurden für die ergonomische und intuitive Gestaltung einer Benutzungsschnittstelle ausgezeichnet, die zugleich eine einheitliche Lösung für die gesamte Prozesskette der Abfüll- und Verpackungsanlagen der KHS GmbH darstellt. Das Human Machine Interface (HMI) erhielt auch bereits den »red dot design award – best of the best« für höchste Designqualität sowie den iF communication design award 2011. Die Jury stellte heraus, dass mit der entwickelten Methode die Aspekte des User Experience erfolgreich im industriellen Umfeld umgesetzt wurden. Dies zeige, dass die Gestaltung der Benutzungsschnittstelle maßgeblich zum Alleinstellungsmerkmal eines Produkts beitragen könne.

Dr. Heiko Roßnagel und Jan Zibuschka wurden für ihre Forschungsarbeiten zur Integration von mobilen Diensten für die Unterstützung von Großveranstaltungen ausgezeichnet. Die Wissenschaftler haben ein Konzept entwickelt und umgesetzt, dass sich die zunehmende Verbreitung internetfähiger Smartphones zu Nutze macht. Am Beispiel des Rheinfeuerwerks »Kölner Lichter« sowie für Bundesligaspiele des 1. FC Köln hat das Projektteam zahlreiche mobile Dienste konzipiert, realisiert und erprobt, die das Veranstaltungserlebnis verbessern und in kritischen Situationen hilfreich sein können. Die zentrale Komponente des Konzepts ist eine Service-Plattform, die eine einfache Komposition von Mehrwert-, Basis- und Notfalldiensten erlaubt.

Neben diesen prämierten Forschungsarbeiten spiegeln die weiteren sechs eingereichten Projekte sowohl das vielfältige Tätigkeitsspektrum des Instituts als auch die hohe Praxisnähe der Forschungen am Fraunhofer IAO wider: CE-coach ist eine Lernanwendung zur CE-Kennzeichnung von Maschinen und Anlagen; sie unterstützt Maschinenhersteller bei der Umsetzung der neuen Maschinenrichtlinien und vermittelt Grundlagen zu den Themen Organisation, Haftung, Umbau und Steuerung.

Im Projekt »SAFERIDER« haben die IAO-Wissenschaftler ein Interaktionskonzept für Motorrad-Assistenzsysteme auf Basis neuer Interaktionselemente entwickelt, die im Labor, im Motorrad-Simulator sowie auf der Straße getestet wurden. Das Thema »Stammdatenmanagement« stellt die Basis für effiziente Geschäftsprozesse dar; das Fraunhofer IAO hat einen völlig neuartigen Lösungsansatz in diesem Bereich entwickelt und damit den Markt des Stammdatenmanagements neu erschlossen. Die Entwicklung »City Explorer« bietet Flugzeugpassagieren die Möglichkeit, schon während der Reise ihr Ziel über eine mobile Diensteplattform kennenzulernen. Ein Novum im relativ jungen Bereich der Geschäftsmodellforschung stellt die Entwicklung »[moby] – Methodology for Business Agility« dar; Ziel der Methodik ist es, die Dynamik von Service-basierten Geschäftsprozessen in Einklang mit dem Geschäftsmodell mittels eines methodischen Vorgehens zu erhöhen. Im Bereich der Sprachinteraktion hat das Fraunhofer IAO mit einer »Qualitätsoffensive« die Akzeptanz und Usability von Sprachapplikationen in Deutschland auf Basis zahlreicher Forschungsarbeiten, Publikationen und Standardisierungsaktivitäten wesentlich vorangetrieben.

Nähere Informationen zu den ausgezeichneten und eingereichten Forschungsarbeiten sind auf den Internetseiten des Fraunhofer IAO oder auf Anfrage erhältlich.

Weitere Informationen unter:
http://www.iao.fraunhofer.de/presse-und-medien/687.html?lang=de

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