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Dioxin, Lebensmittel und Laboranalysen

25.01.201113:39 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Dioxin, Lebensmittel und Laboranalysen

(openPR) "Mehr Kontrollen!" fordert Ministerin Aigner; "Verpflichtende Tests für jede Futtermittelzutat!" fordern Verbraucherschützer. Immer billigere Lebensmittel wünschen sich die Verbraucher. "Wie soll das funktionieren?", wundern sich die Produzenten.


Laboranalysen sind gerade im Hinblick auf Dioxin-belastete Eier wieder ein Thema. Aber Skandale lassen sich durch vermehrte Analysen nicht immer verhindern. Denn Böswilligkeit ist einfallsreich! Alles zu untersuchen ist unmöglich! Routineanalytik basierend auf Risikobetrachtung erfüllt fast immer ihren Zweck. Die meisten Kontaminationen werden festgestellt und Rücknahmen laufen in der Vielzahl ohne Kenntnisnahme durch den Verbraucher ab. Verantwortungsbewußte Produzenten rufen lieber vorsorglich zurück. Man will den verbraucher schließlich als Kunden behalten. Die sensibilisierte Berichterstattung wäre zusätzlich hochgradig imageschädlich!
Für "Nicht mehr, sondern die richtigen Kontrollen!", plädiert daher Elke Lehmann, Laborleiterin der MicroMol GmbH Karlsruhe. Das Labor verknüpft am liebsten Risikoanalyse und Prüfmanagement und bezieht die aktuellsten wissenschaftlichen Ergebnisse und Möglichkeiten mit ein.
"Für uns steht die Ehrlichkeit gegenüber allen Seiten im Vordergrund,", so Frau Dr. Andrea Dreusch. "Der Verbraucher muss sichere Lebensmittel bekommen. Der Produzent muss aber auch nur diejenigen Untersuchungen durchführen, die sich mit sinnvollerweise zu erwartenden Risiken befassen." Neben den gesetzlichen Vorschriften und den Stellungnahmen der Europäischen Behörde für Lebensmittlsicherheit EFSA sollten vor allem die Aussagen des Bundesinstituts für Risikobewertung BfR berücksichtigt und die Prüfpläne entsprechend aktualisiert werden. Mehr Prüfungen sind nicht sinnvoll und für niemanden bezahlbar.
Dennoch bricht sich via Skandalpresse die Forderung nach mehr und anderen Analysen die Bahn, Stimmung wird gegen all diejenigen gemacht, die sich öffentlich weigern, den "Nice to have´s" nachzukommen. Eine "Sekundärgesetzgebung" entsteht, mit immer umfangreicheren Forderungen. Das Ende ist nicht in Sicht, höchstens das Ende der Unternehmen, die dem Analytikwahn finanziell nicht nachkommen können. Ob das dem Verbraucher dient, ob das zu sichereren Lebensmitteln führt, oder nur den Laboratorien Mehreinkünfte verspricht, ob der Produzent das überhaupt bezahlen kann, wird im Rahmen der Podiumsdiskussion beim 5. Karlsruher Lebensmittelsymposium aufgearbeitet. Hochrangige Vertreter aller betroffenen Gruppen wollen am 28.3.2011 in Karlsruhe über einen möglichen Konsens sprechen.

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