(openPR) Hühnereier aus Rheinland-Pfalz werden von der Lebensmittelkontrolle regelmäßig untersucht, auch auf Dioxin. Wenn es zu Überschreitungen des Grenzwertes kommt, werden die betroffenen Lebensmittel sofort vom Markt genommen; das europäische Frühwarnsystem wirkt länderübergreifend. „Im Sinne des Verbraucherschutzes reagieren die Behörden schnell und umfassend“, stellt Umweltministerin Margit Conrad fest. In den Probenplänen des Landesuntersuchungsamtes für 2005 sind weitere Untersuchungen von Eiern festgeschrieben. Conrad: „Diese Untersuchungen werden wir jetzt vorziehen und verstärken.“
Es bestehe jedoch kein gesundheitliches Risiko und es gebe viele Gründe, auch des Tierschutzes wegen, nicht auf Freiland-Eier zu verzichten. Conrad plant die Überprüfung möglicher Ursachen für erhöhte Belastungen; Ziel ist eine Minimierung. Landwirten bietet sie eine Beratung bei der Suche nach möglichen Ursachen der Belastung an.
Auch vor Einführung des neuen, EU-weit geltenden Grenzwertes zum 1. Januar 2005 wurden in Stichproben Hühnereier auf Dioxin getestet. Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz verfügt über ein modernes Labor und Fachpersonal, das die aufwändigen Untersuchungen ermöglicht; eine einzige Untersuchung kostet rund 900 Euro und dauert mehrere Tage. Seit 1999 wurden rund 70 Eier, davon 18 aus Boden- und Freiland-Haltung, untersucht. Sie stammten aus Produktionsbetrieben, überwiegend in Rheinland-Pfalz, sowie aus dem Handel. In allen diesen Eiern wurden geringfügige Dioxin-Rückstände gefunden; der Mittelwert lag bei 2,56 Pikogramm/Gramm.







