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Tierseuchen - Rheinland-Pfalz bei Bekämpfung der Schweinepest Vorbild für Europa

13.01.200509:49 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Rheinland-Pfalz kann seit Beginn der oralen Immunisierung der Wildschweine im Frühjahr 2002 durch Auslegen von Impfködern sehr gute Erfolge bei der Bekämpfung der Schweinepest aufweisen. So ist in den betroffenen Regionen Eifel/Hunsrück und Pfalz ein deutlicher Rückgang der Seuchenausbrüche bei Haus- und Wildschweinen festzustellen. In der Region Eifel/Hunsrück sind schon seit über 20 Monaten keine Fälle von Schweinepest mehr aufgetreten.

Rheinland-Pfalz geht bei der Bekämpfung der klassischen Schweinepest sowohl bei Haus- als auch bei Wildschweinen ein guter Ruf voraus. Umweltministerin Margit Conrad: „Inzwischen werden die von Rheinland-Pfalz angewendeten Bekämpfungs-maßnahmen nicht nur von der Europäischen Union anerkannt, sondern sie werden sogar als ‚effiziente Bekämpfungsstrategie’ angesehen und weiterempfohlen.“ So kommt es nicht von ungefähr, dass die rheinland-pfälzischen Experten über die Län-dergrenzen hinaus um Rat gebeten werden.

So wurde Anfang des Jahres einer Gruppe slowenischer Tierärzte und Jägern die Seuchenbekämpfung in Rheinland-Pfalz vorgestellt, da auch Slowenien mit dem EU-Beitritt ebenfalls alle erforderlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Schweinepest einleiten musste. Die slowenische Delegation beobachtete die Probeentnahme bei einem erlegten Wildschwein in einer Wildsammelstelle vor Ort, informierte sich über die erforderlichen Untersuchungen im Landesuntersuchungsamt in Koblenz und wurde über die Erfassung aller erhobenen Daten in der Datenbank des Friedrich-Löffler-Instituts mit Hauptsitz in Riems ausführlich informiert. Darüber hinaus wurde die Köderauslage bei Wildschweinen mit der hierzu erforderlichen Logistik demonst-riert und die in Rheinland-Pfalz zu beachtenden rechtlichen Vorschriften erläutert.

Außerdem ist Rheinland-Pfalz bei einem EU-Projekt mit der Slowakischen Republik in diesem und im nächsten Jahr engagiert. Im Rahmen dieses Projektes werden die neuen EU-Mitgliedsstaaten im Rahmen eines Erfahrungsaustauschs durch die „alten“ EU-Mitgliedsstaaten bei der Lösung spezieller Probleme unterstützt. Die wechselsei-tigen Besuche zwischen den rheinland-pfälzischen und den slowakischen Experten haben zum Ziel, eine effektive Bekämpfungsstrategie gegen die klassische Schwei-nepest in der Slowakei zu entwickeln und die notwendigen Maßnahmen zu etablie-ren. Auch müssen die dort anzuwendenden rechtlichen Standards den EU-Vorschriften angepasst werden.

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