(openPR) Biberach/Riß(ags) Die landestypische Larmoyanz über das neue Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) rauscht durch die Medien. Dieses Gesetz mutet der Pharmaindustrie Hausaufgaben zu, die sie schon lange hätte erledigen müssen.
Die Chance des Gesetzes, dass die pharmazeutische Industrie ihren mit industriellen Kompetenzen und den wirtschaftlichen Möglichkeiten nun als Partner unmittelbar in die Versorgung einzusteigen, wird von ihr nicht erkennbar wahrgenommen. Die Industrie hätte das Geld, die Projektmanager und alle anderen nötigen Kompetenzen und vor allem Kenntnisse, einen wirklichen Wertbeitrag für Patienten zu liefern.
Der Gesetzgeber selbst hat den Weg vom „Pillenverkäufer“ zur aktiven und integrierten Beteiligung an der Patientenversorgung geebnet. Keiner weiß mehr über Krankheitsbilder, als die forschenden Arzneimittelunternehmen. Es wäre jetzt die Zeit, dieses geballte Wissen zum Nutzen aller in unser Gesundheitssystem einzubringen. Das Gesundheitssystem würde davon profitieren. Dass es in den Pharmaunternehmen kein großes Interesse für die Teilnahme an der integrierten Versorgung gibt und das Produktmanagement die Chancen nicht sehen, ist ein bedauerlicher Zustand, so Hanno Wolfram vom Pharmainstitut.








