(openPR) Für Schulabgänger bieten sich in der Pflege gute Perspektiven
Berlin 12.01.2011 - Pflegeberufe bieten für Schulabgänger eine gute Zukunftsperspektive. Diese Kernaussage wurde dieser Tage vom Arbeitgeberverband Pflege, bestätigt. Allein in den kommenden zehn Jahren braucht die Branche 77.000 zusätzliche Pflegefachkräfte in Deutschland. Derzeit sind die Bewerberzahlen in der Pflege rückläufig. Nur 3,8 Prozent der deutschen Schüler können sich vorstellen, in der Altenpflege zu arbeiten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Instituts Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen. Viele kennen nur die Klischees über die Pflege und sind kaum über das Berufsbild informiert. Befragt man die Auszubildenden in der Branche selbst, zeigt sich, dass die meisten mit ihrer Berufswahl zufrieden sind. 94 Prozent würden sich wieder für ihren Beruf entscheiden.
Ein gemeinsames Projekt der 5. Integrierten Sekundarschule mit der Pro Seniore Residenz Am Märchenbrunnen und dem Verein Stützrad e. V. in Berlin Friedrichshain soll nun mit diesen Klischees aufräumen und Schüler an eine zukunftssichere Ausbildung heranführen. Ziel des Projektes ist es, eine Sekundarschule zu entwickeln, in der das Profil für soziale Berufe geschärft wird und die Schüler somit besser auf die spätere Berufswahl vorbeitet werden. Schulleiterin Monika Nöthe erklärte hierzu: „Wir wollen damit erreichen, dass sich für die Schüler nach ihrem Schulabschluss bessere Einstiegschanchen ergeben.“
Bereits die Hauptschüler der derzeitigen 10. Klassen haben mit Praktika in der Pro Seniore Residenz Am Märchenbrunnen begonnen. Ab dem nächsten Halbjahr wird damit begonnen, Schüler ab den 7. Klassen kontinuierlich im Unterricht mit Praxisbeispielen an Berufe im sozialen Bereich heranzuführen und vorzubereiten. Es sei wichtig, nicht nur einen Ausbildungsplatz anzubieten, sondern auch aufzuklären und Perspektiven aufzuzeigen, erläuterte Ronald Jahnke, Leiter der Pro Seniore Residenz Am Märchenbrunnen.











