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Managed Accounts: Erstklassiges Risikomanagement für maximale Sicherheit

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(openPR) Umgeben von eiskalten Temperaturen, strahlendem Sonnenschein, einer phantastischen Aussicht über das Bergpanorama der Alpen und gefrorener Schnee der unter den Bergstiefeln knirscht - große Höhen bieten Bergsteigern ein absolutes Hochgefühl. Doch Leichtsinn ist hier fehl am Platz. Hochtouren erfordern eine exakte Planung, genaue Kenntnisse der Schnee- und Lawinenverhältnisse, das geeignete Equipment und die richtige Sicherheitstechnik, die in steilen Bergwänden oder bei der Überquerung eines Gletschers maximale Sicherheit bietet. Wer selbst nicht über dieses umfassende Know-How verfügt muss nicht verzichten, sondern kann sich einen guten Bergführer mieten.



Gleichermaßen gehen Investoren vor, die Ihr Kapital einem Vermögensverwalter anvertrauen. Ziel sind finanzielle Höhen, die dauerhaft gehalten und ständig weiter ausgebaut werden sollen. Jedem Investor muss allerdings klar sein, dass dies nicht ganz ohne gewisse Risiken zu bewerkstelligen ist. Sicherheit sollte – genau wie im Hochgebirge – stets vorrangig sein. Andernfalls kann der Gipfelsturm schnell zu einem desaströsen Erlebnis werden. Bei der Auswahl eines Vermögensverwalters ist daher ein Blick auf das Risikomanagement genau so wichtig, wie die erzielte Performance. Prüfen Sie genau, welchen Schutz Ihnen die Anlagestrategie und das damit verbundene Risikomanagement bieten und ob es Ihre individuellen Ansprüche erfüllt.

Zum Risikomanagement gehört es grundsätzlich zunächst einmal, alle vorhandenen Risiken einer Anlage zu erkennen, sich mit den Ursachen zu befassen, die Risiken zu messen und – geeignete Maßnahmen zu treffen, mit denen sie begrenzt werden können.

Die Art der Risiken und auch die Vielzahl an Möglichkeiten, wie diese einzeln oder auch in Kombination miteinander auftreten können, ist in den letzten Jahren sehr komplex geworden. Angefangen beim grundsätzlich immer vorhandenen inhärenten Risiko des einzelnen Finanzmarktes (Volatilität) müssen Investoren mit sich stark ändernden Wechselkursen, mit Inflations- und Deflationsszenarien, dem insbesondere bei Immobilienfonds zu Tage getretenen Liquiditätsrisiko, möglichen neuen Blasenbildungen (z.B. Gold oder Anleihen) und unvorhersehbaren Krisensituationen fertig werden. Die enge zeitliche Abfolge immer neuer wirtschaftlicher Schieflagen sorgt dafür, dass Investoren sich nahezu ständig in einem kritischen Marktumfeld bewegen müssen. Und genau hier setzt der große Vorteil der Managed Accounts an. Sie sind wesentlich flexibler als die meisten Fonds und sind nicht an den Kursverlauf eines Marktes gebunden. Die meisten Managed Accounts haben die Möglichkeit an steigenden und an fallenden Märkten zu verdienen.

Damit kann zwar das allgemeine Marktrisiko zu großen Teilen ausgeschaltet werden, allerdings wird auch mehr Platz für das sogenannte Managementrisiko geschaffen. Vermögensverwalter von Managed Accounts verfügen zwar im Regelfall über sehr ausgeklügelte Handelsstrategien. Es wäre jedoch vermessen zu glauben, dass jede Entscheidung zum gewünschten Erfolg führt. Tatsache ist, „Fehlentscheidungen“ bzw. Verlustserien lassen sich nicht vermeiden. Um das Überleben im Handel zu sichern, müssen Verluste daher konsequent begrenzt werden.

Risikomanagement
bereits vor Positionseröffnung

Das Risikomanagement beginnt bereits vor einer Positionierung im Markt. Disziplinierte Vermögensverwalter treffen bereits vorab die Entscheidung, wie stark der Markt gegen die eigene Einschätzung laufen darf, bevor die Position mit Verlust geschlossen wird (Stop Loss). Außerdem wird analysiert, welche Chance eine mögliche Positionierung bietet. Je nach Chance-Risiko-Verhältnis (CRV), das sich hieraus ergibt, lässt sich bereits eine Entscheidung treffen, ob eine Position überhaupt eröffnet wird - oder eben nicht. Dabei spielt die Trefferquote eine wichtige Rolle. Gemeint ist das Verhältnis, der mit Gewinn und der mit Verlust abgeschlossenen Positionen. Liegt die Trefferquote bei 50% (50% aller Trades wurden mit einem Gewinn beendet), dann muss der Gewinn pro Gewinntrade höher sein als der Verlust pro Verlusttrade (CRV > 1) damit der Handelsansatz des Vermögensverwalters profitabel ist.

Investoren müssen zudem wissen, dass eine Trefferquote von 99% längst kein Garant für eine erfolgreiche Handelstrategie ist. Ist der Verlust des einen Trades größer als die gesamten Gewinne der 99 vorherigen Trades, ist die Strategie nicht profitabel. Auch die statistische Verteilung von Gewinn und Verlusttrades beeinflusst den Anlageerfolg massiv. Erfolgt der Verlusttrade direkt zu Beginn des Handels, so ist das Kapital bereits soweit reduziert, dass sich der Verlust mit den möglicherweise folgenden 99 Gewinntrades bei weitem nicht mehr ausgleichen lässt.

Statistisch gesehen kann eine Trefferquote von 50% bereits ein herausragendes Ergebnis sein. Im tagtäglichen Trading ist eine derartige Quote nur unter erschwerten Bedingungen für den Vermögensverwalter zu erreichen. Denn, auch wenn dieses Ergebnis bei entsprechend häufigen Münzwürfen die natürliche Verteilung zwischen „Kopf“ und „Zahl“ darstellt, fallen auch für Vermögensverwalter mit guten Konditionen beim Broker Kosten für die Zielinvestments an. Ähnlich dem Ausgabeaufschlag von Investmentfonds, sorgen diese Kosten dafür, dass das Zielinvestment sich direkt bei der Positionseröffnung erst einmal im Minus befindet. Zunächst müssen die Kosten „zurückverdient“ werden – erst dann startet der Gewinn.

Handelsstrategien, denen es statistisch nur in 1/3 aller Fälle gelingt die Position mit Gewinn zu schließen, können durchaus profitabel arbeiten. Mit einem entsprechend hohen CRV deckt der Gewinn pro Gewinntrade die negativen Trades vollständig ab.

Verlustbegrenzung pro Trade

Der Stop-Loss dient als Absicherung für den Fall, dass die Position sich entgegen der Marktmeinung des Vermögensverwalters entwickelt. Er markiert das Preisniveau an welchem eine offene Position mit Verlust geschlossen wird. Üblicherweise wird der Stop-Loss direkt zusammen mit der Ordererteilung an den Broker übermittelt, so dass bei einer unterbrochenen Verbindung zwischen Vermögensverwalter und Broker Verluste über die gewählte Begrenzung hinaus auf jeden Fall verhindert werden.

Dieses maximal für einen Trade zur Verfügung gestellte Risikobudget, muss je nach Tradeverlauf allerdings gar nicht immer vollständig ausgereizt werden. So wird zum Beispiel bei den über die Fonds Direkt AG verfügbaren FX Wave Handelssystemen mit einem anfänglichen Stop-Loss von 2%, bzw. 5% pro Trade gearbeitet. Mit dem Ziel, Verluste zu begrenzen oder gar bereits einen entstandenen Gewinn abzusichern, kann der Stop-Loss allerdings auch schnell enger an den aktuellen Kurs herangezogen werden. Laufende Positionen unterliegen damit einem ständigen Überwachungsprozess.

Es ist genau diese ständige Kontroll- und Eingreiffunktion durch das Management, die Investoren brauchen, um sich mit einer Anlage wohl zu fühlen. Erreichen mehrere Positionen nacheinander die Stop-Loss-Marke lassen sich allerdings auch größere Drawdown-Phasen nicht verhindern. Bei einer profitablen Anlagestrategie an sich, ist es allerdings nur eine Frage der Zeit, bis neue Kontohöchststände generiert werden.

Moneymanagement

Während mit dem Risikomanagement das Verhältnis zwischen dem eingegangenen Risiko pro Position und dem möglichen Gewinn ermittelt wird, trifft der Vermögensverwalter beim Money-Management eine Entscheidung darüber, wie viel er vom Gesamtkapital riskieren möchte. Das bedeutet, er legt fest, wie hoch der maximale Verlust auf dem Konto sein darf, falls die Position ausgestoppt wird. Mit diesen Angaben wird schließlich die optimale Positionsgröße ermittelt.

Um bereits entstandene Verluste schnellstmöglich auszugleichen, gibt es im Moneymanagement unterschiedliche Verfahrensweisen. Einige Vermögensverwalter erhöhen innerhalb einer Verlustserie die Positionsgröße. Dauert eine Verlustserie jedoch extrem lange an, besteht die Gefahr, dass sich der Verlust dadurch massiv vergrößert.Vermeiden lässt sich dies mit einer so genannten negativen martingale Komponente. Dadurch wird bereits in einer frühen Phase einer Verlustserie die Positionsgröße reduziert. Gleichzeitig wird damit auch der Verlust stark begrenzt. Viele Trader, die seit Jahren sehr erfolgreich an der Börse handeln, gehen genau diesen Weg. Im Gegenzug kann die Positionsgröße in einer Gewinnserie konsequent aufgestockt werden, so dass Verluste durchaus auch schnell wieder ausgeglichen werden.

Zusätzliche Verlustbegrenzung
auf Ebene des Gesamtportfolios

Finexo bietet zusätzlich zum Risiko- und Moneymanagement, das auf der Ebene von Tradingadvisor Robert Paulson stattfindet, ein diesem übergeordnetes Schutzsystem für Investorengelder. Eingegriffen wird, sollte der Verlust an einem Handelstag eine durch Finexo definierte Marke überschreiten. Und falls sich der Gesamtverlust der Anlagestrategie in einer Drawdownphase auf mehr als -25% seit dem letzten Höchststand summiert, würde Finexo veranlassen, dass der Handel sogar ganz eingestellt wird. Anleger würden in diesem Fall umgehend informiert und hätten dann die Wahl, ihr Geld direkt aus der Handelsstrategie abzuziehen oder aber weiter zu veranlagen.

Einen ähnlichen Weg geht auch der Düsseldorfer Anbieter PP-Brokerage. Bei einem Schwellenwert von -30% würde der Handel umgehend gestoppt und der Investor über den entstandenen Verlust informiert. Erst, wenn der Investor nochmalig über die mit dem Handel verbundenen Risiken aufgeklärt wurde und dies schriftlich bestätigt, würde der Handel wieder aufgenommen.

Dieser zusätzliche Schutzmechanismus bietet Investoren einen rechtzeitigen Notausgang für den Fall, dass eine Anlagestrategie nicht mehr an die bisher erbrachten Erfolge anknüpfen könnte. Diese Vorgehensweise zeigt ein überaus großes Maß an Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Investor. Und welcher Investor, beispielsweise eines Technologiefonds à la Nordasia.com, hätte sich im Jahr 2000, in dem der Fonds um ca. -80% einbrach, nicht evtl. über solch offene Informationspolitik gefreut?

Funktionierende Handelssysteme
deuten auf ein funktionierendes
Risikomanagement hin

Genau, wie es unterschiedliche Wege gibt, Kauf- und Verkaufsignale zu generieren, gibt es auch im Risiko- und Moneymanagement nicht nur den einen Königsweg. Verschiedene Ansätze der Vermögensverwalter können zum langfristigen Erfolg einer Anlagestrategie beitragen. Wichtig ist, dass sowohl das Risikomanagement, als auch das Moneymanagement genau zur angewandten Anlagestrategie passen. Ziel muss es sein, dem Investor innerhalb der Tradingrichtlinien den maximal möglichen Schutz zu bieten.

Auch profitabel arbeitende Handelssysteme kommen nicht ohne Verlustphasen aus. Damit Sie das für Sie passende Managed Account auswählen können, finden Sie in unserer Datenbank bei jedem Managed Account wichtige Risiko- und Performance-Kennzahlen. Einige Investorfragen lassen sich wahrscheinlich erst in einem persönlichen Gespräch mit dem Vermögensverwalter klären. Ob das Risiko- und Moneymanagement eines Vermögensverwalters allerdings grundsätzlich funktioniert, kann man sicherlich bereits anhand der Kennzahlen auf chili-assets.de erkennen.

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