(openPR) Über das ‚C‘ in der Politik spricht der ehemalige Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Werner Münch, am Freitag, 14. Januar, in München. Im Gespräch mit dem Journalisten Michael Ragg legt er aus seiner Sicht dar, inwieweit sich Christen in ihren Lebenswelten und Anliegen noch in den C-Parteien wiederfinden und wie sie diese politisch zur Geltung bringen können.
Der Abend in der Reihe „Domspatz-Soirée“ beginnt um 19:30 Uhr im Kulturzentrum Movimento, Neuhauser Straße 15. Der Eintritt beträgt 12,50 Euro. Anmeldung ist nicht erforderlich, unverbindliche Reservierung wird aber empfohlen unter Telefon: 0 89 / 44 45 45 05 oder
. Das Kulturzentrum Movimento liegt in der Münchner Fußgängerzone, direkt gegenüber der St. Michael. Es ist erreichbar mit allen S-Bahnlinien bis Marienplatz oder Stachus, Eingang durch die KULT-Passage.
Werner Münch setzte in den Jahren 1991 bis 1993 als Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt gegen anfängliche Vorbehalte der katholischen und evangelischen Bischöfe den Gottesbezug in der Landesverfassung durch. Dem aus Westfalen stammenden Politiker ist auch mit zu verdanken, dass der Dreikönigstag neben Baden-Württemberg und Bayern auch in Sachsen-Anhalt gesetzlicher Feiertag ist. Bevor der frühere Rektor der katholischen Fachhochschule Vechta/Osnabrück 1990 zunächst als Finanzminister nach Sachsen-Anhalt ging, gehörte er sechs Jahre dem Europäischen Parlament an.
Aufsehen erregte 2009 Münchs Austritt aus der CDU, den der gläubige Katholik vor allem mit der Profillosigkeit seiner Partei in der Bundespolitik begründete. Die CDU sei nicht mehr die Partei, in die er vor 37 Jahren eingetreten sei. Der Schutz des Lebens und der Familie genießen bei ihr keine Priorität mehr. Die Art und Weise, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel „das Oberhaupt unserer katholischen Kirche, Papst Benedikt XVI., öffentlich diskreditiert und gedemütigt“ habe, sei schließlich letzter Anlass zum Austritt gewesen.
Ragg‘s Domspatz
Agentur für christliche Kultur
Inhaber: Michael Ragg
Anschrift: Hohenbrunner Weg 2, 82024 Taufkirchen
Telefon: 0 89 / 44 45 45 05
Mobil: 01 73 / 5 62 16 20
Netzbrief:

Internetz:
www.raggs-domspatz.de
Über das Unternehmen
Ragg, geboren am 6. November 1958 in Stuttgart, ist ein bekannter Journalist, Radio- und Fernsehmoderator, gefragter Vortragsredner sowie erfolgreicher Organisator von Kongressen und anderen Veranstaltungen. Seit Oktober 2009 leitet er Ragg`s Domspatz - Agentur für christliche Kultur.
Michael Ragg leitete ab 1992 das Bonner Büro der Aktion Lebensrecht für Alle (ALFA) und war Redaktionsleiter der neu gegründeten Zeitschrift „Lebensforum“ und der Zeitschrift „Lebenszeichen“.
Als Redaktionsleiter beim "Rundfunk Neues Europa", dem ersten in Deutschland lizenzierten katholischen Radiosender und Vorläufer von Radio Horeb sowie beim katholischen Nachrichtensender Radio Campanile, erweiterte Ragg die Programmpalette um Bereiche, die heute noch die Programme katholischer Sender prägen. Dazu gehören vor allem Sendungen zur Lebenshilfe aus dem christlichen Glauben.
Gesprächsgäste wie die Logotherapeutin Dr. Elisabeth Lukas oder den Chefarzt Dr. Manfred Lütz machte er bereits Mitte der Neunzigerjahre in katholischen Hörerkreisen bekannt. Auch die Verbreitung guter klassischer und zeitgenössischer christlicher Literatur und Musik lag und liegt ihm am Herzen. Besonders engagiert sich Ragg seit Mitte der Neunzigerjahre für die Neu-Entdeckung der katholischen Schriftstellerin Prof. Dr. Gertrud Fussenegger.
Danach war Ragg verantwortlich für das Ressort „Kirche aktuell“ der einzigen katholischen Tageszeitung im deutschsprachigen Raum, Die Tagespost und leitete die Kirchenredaktion des katholischen Nachrichtensenders "Radio Campanile". Er veröffentlichte Interviews und andere Beiträge u.a. in folgenden Zeitungen und Zeitschriften: WELT AM SONNTAG, Rheinischer Merkur, Die Furche, Deutsche Tagespost, Weltbild, Schwäbische Zeitung, Münchner Merkur, Rheinische Post, Südwestpresse, Kölnische Rundschau und MUT-Magazin.
Von September 1998 bis September 2009 war Ragg Pressesprecher des deutschen Zweiges des weltweiten katholischen Hilfswerks KIRCHE IN NOT, das direkt dem Vatikan untersteht.
Radio- und Fernsehmoderation: Michael Ragg baute bei KIRCHE IN NOT die Radio- und Fernseharbeit auf, richtete ein Rundfunkstudio ein und konzipierte Radio- und Fernsehformate, die von christlichen Sendern im gesamten deutschen Sprachraum übernommen wurden.
Seit Februar 2004 leitete er die Redaktion der wöchentlichen Sendung "Weltkirche aktuell" bei Radio Horeb, Radio Maria Österreich, Radio Maria Südtirol und Radio Gloria (Schweiz) sowie der vierzehntägigen Sendung "Spirit - Kirche im Aufbruch" bei Radio Maria Österreich. Seit Mai 2008 laufen auf Radio Gloria außerdem die von Michael Ragg und Volker Niggewöhner moderierten Reihen "Geschichte der Weltkirche" und 'Treffpunkt Weltkirche'.
Ab Juli 2004 bis 2009 moderierte Michael Ragg die Kirche in Not-Magazine "Spirit -Leben mit Stil" und "Weitblick - Die Welt von innen" für die TV-Sender K-TV, EWTN und Bibel-TV.
Er konzipierte und organisierte Kirche in Not - Kongresse, so den 1. Internationalen Kongress Treffpunkt Weltkirche vom 5.-7. März 2004 in der Augsburger Kongresshalle sowie den 2. Internationalen Kongress Treffpunkt Weltkirche vom 10.-12. März 2006 und den 3. Internationalen Kongress Treffpunkt Weltkirche vom 11.-13. April 2008. Diese Kongresse entwickelten sich zu den größten katholischen Kongressveranstaltungen dieser Art im deutschen Sprachraum mit zuletzt mehr als 2.500 Teilnehmern. Als "Kongresse für alle Generationen" wurden sie zur vielleicht wichtigsten Netzwerk-Veranstaltung der deutschsprachigen Katholiken.
Von 2004 bis 2009 war Herr Ragg auch für das von ihm konzipierte Pater-Werenfried - Jahresgedenken in Köln mit bis zu 1.000 Teilnehmern zuständig.
Ehrenamtlich engagiert sich Michael Ragg seit den Achtzigerjahren für die Menschenrechte, die Menschenwürde und den Lebensschutz, vor allem in der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), und der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA).
Michael Ragg hält Vorträge bei Akademien, katholischen Bildungswerken, in Pfarreien und anderen Einrichtungen, zuletzt vor allem über die Entwicklung des Christentums in China, über die Bedeutung des Christentums für die europäische Kultur sowie über christlichen Journalismus.