openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Studie: Kölner wünschen Alternativen zum Güterverkehr per Lkw

16.11.201008:16 UhrLogistik & Transport
Bild: Studie: Kölner wünschen Alternativen zum Güterverkehr per Lkw
Trendscope - Marktforschung & Beratung
Trendscope - Marktforschung & Beratung

(openPR) Köln, 16. November. Die Kölner Bevölkerung glaubt an eine steigende Bedeutung von Industrie und Logistik für den Wirtschaftsstandort Köln. Sie hält den Ausbau von Logistikflächen für wünschenswert – vor allem zur Sicherung von Arbeitsplätzen. In der Globalisierung sehen die Kölner für ihre Region mehr Chancen als Risiken.



Dies sind Ergebnisse der Studie „Wahrnehmung von Logistik und Güterverkehr in Köln“ des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Trendscope, die gestern auf dem Wirtschaftsempfang der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Im September 2010 hat Trendscope für diese Studie über 1.000 Personen aus Köln und dem direkten Umland repräsentativ befragt.

Grundsätzlich sehen die Kölnerinnen und Kölner die Logistikbranche sehr positiv. Sie halten Köln als Logistikstandort für ganz Nordrhein-Westfalen (95 Prozent) und auch für ganz Deutschland (86 Prozent) für äußerst wichtig. Zwei Drittel erwarten zudem eine zukünftig noch weiter steigende Bedeutung von Industrie und Logistik.

Auch die Auswirkungen der Globalisierung für ihre Region bewerten die Befragten überwiegend positiv: 56 Prozent sind der Ansicht, dass die entstehenden Chancen durch die Globalisierung für die Region überwiegen, 34 Prozent sind unentschieden und nur 10 Prozent sehen die Globalisierung in diesem Zusammenhang kritisch.

Die vielfach prognostizierte Verdopplung des Güterverkehrs auf den Straßen des Rheinlands bis 2025 halten die meisten Kölner (70 Prozent) für realistisch. Sie sehen im Lkw-Verkehr schon jetzt den größten Störfaktor unter den Verkehrsträgern des Güterverkehrs. 78 Prozent davon erwarten durch diese Entwicklung weitere persönliche Beeinträchtigungen. Vor allem die Sorge vor weiteren Staus, Abgasen, Unfällen und Lärm führt zur Ablehnung des Lkw.

Mehrheit befürwortet Ausbau der Logistikflächen und Stärkung des „modal split“

Knapp zwei Drittel halten den Wirtschaftsstandort Köln für die Herausforderungen im Güterverkehr der Zukunft für gut gerüstet. 36 Prozent wünschen sich eine bessere Vorbereitung auf diese Herausforderungen. Die Kombination der verschiedenen vorhandenen Verkehrsträger (Flughafen, Autobahnen, Bahnverbindungen und Rhein-Schifffahrt) halten 94 Prozent der Befragten dabei für einen Vorteil gegenüber anderen Wirtschaftsstandorten.

Rund drei Viertel der Befragten halten es für wünschenswert, dass die Stadt weitere Flächen zum Ausbau von Logistik und Güterverkehr bereitstellt. Als wichtigste Gründe hierfür gelten die Sicherung von Arbeitsplätzen (84 Prozent) und Ausbildungsplätzen (66 Prozent), die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Region (68 Prozent) und die Notwendigkeit einer sinnvollen Verkehrsplanung (62 Prozent). Die Priorität würden die Kölner bei diesen Maßnahmen auf den „Ausbau des Schienengüterverkehrs“, gefolgt vom „Ausbau von Lagerkapazitäten und Umschlagflächen“ und dem „Ausbau von Hafenflächen“ legen.

Als wichtigste Gründe für die Ablehnung weiterer Logistikflächen werden „Zerstörung von Umweltflächen“ und „Verschlechterung der Umweltqualität“, „zunehmende Lärmbelastungen“, „Verbrauch von Naherholungsflächen“ und „zunehmende Abgasbelastung“ genannt.

„Unsere Ergebnisse verdeutlichen, dass die Bürger die Logistik-Wirtschaft wegen ihrer hohen Bedeutung für die Prosperität der Region überwiegend positiv sehen“, kommentiert Gerrit Seul, Studienleiter bei Trendscope. „Das wichtigste Anliegen der meisten Kölner ist die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region. Als unangenehm wird hingegen vor allem der Güterverkehr auf der Straße empfunden. Hier wünscht sich die Mehrheit intelligente Alternativen.“

Die vollständigen Ergebnisse sind kostenfrei anzufordern unter www.trendscope.com

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 486070
 1760

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Studie: Kölner wünschen Alternativen zum Güterverkehr per Lkw“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Trendscope

Bild: Online-Shops: Action Sports Szene erwartet gute Preise, schnelle Lieferung und LieblingsmarkenBild: Online-Shops: Action Sports Szene erwartet gute Preise, schnelle Lieferung und Lieblingsmarken
Online-Shops: Action Sports Szene erwartet gute Preise, schnelle Lieferung und Lieblingsmarken
Köln, 15.01.2013. Natürlich kaufen junge Skater, Snowboarder und Surfer ihre Sachen gerne online. Doch bei der Wahl des Shops machen sie feine Unterschiede: Planet Sports überzeugt sie vor allem durch die große Auswahl, Skatedeluxe durch guten Service, Titus durch Glaubwürdigkeit. Unter den spezialisierten Online-Shops hat Titus in der Action Sports Szene den höchsten Bekanntheitsgrad (95 Prozent), dicht gefolgt von Planet Sports (94 Prozent) und Skatedeluxe (92 Prozent). Das mit Abstand wichtigste Kriterium bei der Wahl eines bestimmten On…
15.01.2013
Bild: Trendscope bekommt Verstärkung für das Consulting-TeamBild: Trendscope bekommt Verstärkung für das Consulting-Team
Trendscope bekommt Verstärkung für das Consulting-Team
Köln, 10.01.2013. Das Kölner Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Trendscope freut sich, Christin Zander zum 01. Januar 2013 als Verstärkung begrüßen zu dürfen. Christin Zander (26) wird bei Trendscope als Consultant die Projektleitung von Forschungs- und Beratungsprojekten im Bereich Tourismus übernehmen. Frau Zander hat ihr Masterstudium an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH) im Bereich Nachhaltiges Tourismusmanagement mit den Schwerpunktthemen nachhaltiges Destinations- und Unternehmensmanagement, Tourismusmar…

Das könnte Sie auch interessieren:

Elektro-LKW fördern nachhaltige Logistik
Elektro-LKW fördern nachhaltige Logistik
… auf. Die Diskussion über eine Elektrifizierung des urbanen Straßenverkehrs konzentriert sich bislang auf Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Welches Potenzial schwere elektrische Lkw für den Güterverkehr in der Stadt bergen, haben das Fraunhofer IAO und die Hochschule Heilbronn im Auftrag des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft, der IHK Rhein-Neckar …
Zukunfts­perspektiven für den Güterverkehr in Baden-Württemberg
Zukunfts­perspektiven für den Güterverkehr in Baden-Württemberg
… Wissenschaft und Wirtschaft legt Gutachten vor Nach knapp zwei Jahren intensiver Projektarbeit hat das Verkehrsministerium Baden-Württemberg am 9. Juli 2020 die Ergebnisse des Güterverkehrskonzepts BW vorgestellt: Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Vernetzung bilden die Leitlinien für konkrete Maßnahmen. Das Fraunhofer IAO war im Projekt für die methodische …
Bild: Wann eine gute LKW-Versicherung unabdingbar ist?Bild: Wann eine gute LKW-Versicherung unabdingbar ist?
Wann eine gute LKW-Versicherung unabdingbar ist?
… 1 Tonne Werkverkehr Lkw bis 3,5 Tonnen Werkverkehr Lkw über 3,5 Tonnen Werkverkehr Zugmaschinen Werkverkehr Oder es wird nach Lkw mit Nutzung im gewerblichen Güterverkehr definiert: Lkw bis 3,5 Tonnen Güterverkehr Lkw über 3,5 Tonnen Güterverkehr Flotten Werk- oder Güterverkehr Sattelzugmaschinen Güterverkehr "In welche Kategorie der Lkw auch immer …
Bild: Was das Klimapaket für den Verkehr bedeutetBild: Was das Klimapaket für den Verkehr bedeutet
Was das Klimapaket für den Verkehr bedeutet
IN DEUTSCHLAND VERURSACHT DER GÜTERVERKEHR AUF DEN STRAßEN MEHR ALS EIN DRITTEL ALLER EMISSIONEN IM VERKEHR - TENDENZ STEIGEND. DAS KABINETT HAT JETZT EIN MAßNAHMENPAKET FÜR MEHR KLIMASCHUTZ BESCHLOSSEN. Zwischen 1990 und 2015 schafften es nur fünf der 28 EU-Mitgliedstaaten, die Emissionen des Verkehrssektors zu senken: Schweden, Finnland, Estland, …
Bild: Einsparungen trotz Kostenexplosion im Güterverkehr - Goodyear FuelMax Technology senkt SpritkostenBild: Einsparungen trotz Kostenexplosion im Güterverkehr - Goodyear FuelMax Technology senkt Spritkosten
Einsparungen trotz Kostenexplosion im Güterverkehr - Goodyear FuelMax Technology senkt Spritkosten
Hanau, 14. September 2007 – Eine kürzlich veröffentlichte Studie des Fraunhofer Institut ATL (Nürnberg) beziffert die zusätzlichen Kosten im Güterverkehr durch die seit kurzem geltenden EU-Sozialvorschriften für Lkw-Fahrer auf rund 4,7 Milliarden Euro. Die bedeutet ein Plus von 9,4 Prozent. Zusätzlich kostet die Lkw-Maut die deutsche Wirtschaft gut zwei …
Oberleitungs-Lkw: Klimaschutz im Straßen­güterverkehr
Oberleitungs-Lkw: Klimaschutz im Straßen­güterverkehr
Fraunhofer IAO und Öko-Institut analysieren mit Partnern die Potenziale eines Oberleitungs-Lkw-Systems Um die Klimabilanz des Straßengüterverkehrs zu verbessern, will die Bundesregierung Lastkraftwagen langfristig auf emissionsfreie Antriebe umstellen. Mit der Studie »StratON« veröffentlicht das Fraunhofer IAO gemeinsam mit dem Öko-Institut und weiteren …
Bild: Die Lkw-Versicherung ist nicht nur ein Must-haveBild: Die Lkw-Versicherung ist nicht nur ein Must-have
Die Lkw-Versicherung ist nicht nur ein Must-have
… Werkverkehr: Kleiner Lkw bis 1 Tonne Werkverkehr Lkw bis 3,5 Tonnen Werkverkehr Lkw über 3,5 Tonnen Werkverkehr Zugmaschinen Werkverkehr Lkw mit Nutzung im gewerblichen Güterverkehr: Lkw bis 3,5 Tonnen Güterverkehr Lkw über 3,5 Tonnen Güterverkehr Flotten Werk- oder Güterverkehr Sattelzugmaschinen Güterverkehr Eine Lkw-Versicherung kommt als reine Haftpflicht in …
Bild: Forschungsprojekt „DRivE“ erfolgreich abgeschlossenBild: Forschungsprojekt „DRivE“ erfolgreich abgeschlossen
Forschungsprojekt „DRivE“ erfolgreich abgeschlossen
Das vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) geförderte Forschungsprojekt „DRivE“ (Datenbasierte Routenplanung im Straßengüterverkehr mit verschiedenen Energieversorgungstechnologien) wurde Ende 2024 erfolgreich abgeschlossen. Das Projekt „DRivE“ hatte zum Ziel, den Umstieg auf umweltfreundliche Antriebstechnologien im Schwerlastverkehr …
Entlastung im Güterfernverkehr
Entlastung im Güterfernverkehr
Projekt »StratON« entwickelt umweltfreundliches Güterverkehrskonzept Der Straßengüterfernverkehr wird nach wie vor von konventionellen Antriebskonzepten dominiert, obwohl er nach aktuellen Prognosen weiter ansteigen wird. Das Fraunhofer IAO erarbeitet gemeinsam mit der Hochschule Heilbronn und der Intraplan Consult GmbH unter Leitung des Öko-Instituts …
„Schläferzellen“ in Deutschland: Ruhezeiten für LKW-Fahrer einhalten
„Schläferzellen“ in Deutschland: Ruhezeiten für LKW-Fahrer einhalten
… verschärfter Strafen können fast 18 Prozent der Lkw-Fahrer nach eigenen Angaben „selten“ oder „nie“ die Lenk- und Ruhezeiten einhalten, so die Studie „Trends im Straßengüterverkehr - Aktueller Status und Meinungen der Berufskraftfahrer in Deutschland“ (Hochschule Furtwangen University, 2011). Laut dieser Studie haben weitere 45 Prozent der Befragten angegeben, …
Sie lesen gerade: Studie: Kölner wünschen Alternativen zum Güterverkehr per Lkw