(openPR) Berufsgenossenschaften legen Zahlen für erstes Halbjahr 2003 vor
(bgi) - Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle ist im ersten Halbjahr 2003 weiter erheblich zurückgegangen: sie sank um fast zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und liegt jetzt bei gut 440.000. Dies teilt der Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG) in Sankt Augustin mit.
Die meldepflichtigen Wegeunfälle (Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Tagen) sanken im gleichen Zeitraum weniger stark (minus drei Prozent) auf 86.000. Verringert hat sich auch die Zahl der schweren Arbeitsunfälle, die zu einer Unfallrente führten: minus 3,3 Prozent auf knapp 9.600. Im Gegensatz dazu stieg die Zahl der schweren Wegeunfälle um 2,2 Prozent auf gut 3.000. Besonders positiv vermerken die Berufsgenossenschaften einen starken Rückgang der tödlichen Unfälle im ersten Halbjahr 2003: minus 6,5 Prozent bei den tödlichen Arbeitsunfällen auf jetzt 344; minus 7,1 Prozent bei den tödlichen Wegeunfällen auf 248. Die Zahl der Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit ging im ersten Halbjahr 2003 um gut sieben Prozent auf knapp 31.000 zurück.
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