(openPR) Bedarfsgerechte Ausstattung schützt die Arbeitnehmer und vermindert wirtschaftliche Folgen für alle Unternehmen mit gewerblich tätigen Mitarbeitern
Die bedarfsgerechte Ausstattung jedes einzelnen Arbeitsplatzes ist die Grundlage für einen erfolgreichen Arbeitsschutz – insbesondere dort, wo der Einsatz von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) erforderlich ist. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BauA) schätzt, dass durch Arbeitsunfähigkeitstage ein volkswirtschaftlicher Produktionsausfall von 53 Milliarden Euro entsteht.
Neue Technologien und eine fast unüberschaubare Normdichte stellen ständige Herausforderungen für den betrieblichen Arbeitsschutz dar. Stets auf dem neuesten Stand zu sein ist für viele Unternehmen kaum zu realisieren. Darüber hinaus erschwert die Vielzahl von Artikeln und Anbietern eine wirksame Prüfung der Wirtschaftlichkeit der eingesetzten Produkte. Die Folgen: Oftmals entspricht die PSA nicht den gesetzlichen Anforderungen, oder mangelnder Tragekomfort mindert die Akzeptanz bei den Nutzern — das provoziert Unfälle und Ausfallzeiten. Ein Risiko nicht nur für das einzelne Unternehmen, welches für Ausfallzeiten mindestens 350 Euro pro Tag und Mitarbeiter kalkulieren muss, sondern auch für die Volkswirtschaft.
Arbeitsschutz als Management-Herausforderung begreifen
„Das höchste Gut für den Arbeitsschutz ist das Leben und die Gesundheit der Beschäftigten. Daneben gilt es Ausfallkosten zu verhindern und nicht zuletzt wird der Arbeitsschutzstandard zunehmend als wichtiger Image- und Wettbewerbsfaktor verstanden, der viel über die Unternehmenskultur einer Firma aussagt“, weiß Wolfgang Möwius, Geschäftsführer der MÖWIUS GmbH. Der Hamburger Arbeitsschutzexperte ist Mitglied der Kompass-Gruppe, einem bundesweiten Zusammenschluss von Fachhändlern, der gemeinsam einen Lösungsansatz für betrieblichen Arbeitsschutz entwickelt hat.
Ziel des „Safety-Check“ ist es, mit einer umfassenden Gefährdungsanalyse durch geprüfte Fachberater für Persönliche Schutzausrüstung dem Unternehmen ein betriebsspezifisches ganzheitliches Handlungskonzept zur Verfügung zu stellen. „Der Safety-Check ermöglicht es Unternehmen, die Arbeitssicherheit signifikant zu erhöhen und dabei doppelten betriebswirtschaftlichen Nutzen zu haben: unmittelbar durch Vermeidung von Ausfällen mit hohen Folgekosten und mittelbar über die Motivation zu höherer Leistung“, so Möwius weiter. „Darüber hinaus garantieren wir den Unternehmen, dass sie mit dem Safety-Check ihrer gesetzlichen Pflicht zur Dokumentation nachkommen.“
Vermeidung von Produktionsausfällen und Folgekosten
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat eine rückläufige Entwicklung bei der Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle von 1.045.816 im Jahr 2010 auf 969.860 in 2012 ermittelt und damit zum zweiten Mal nach 2009 weniger als eine Million Arbeitsunfälle. Eine positive Entwicklung — insbesondere, da die Zahl der Erwerbstätigen in 2012 einen Höchststand von 41,6 Millionen erreichte. Gleichwohl bleibt das Thema aktuell. So zeigt der aktuelle Bericht zur „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ einen leichten Anstieg bei den tödlichen Arbeitsunfällen um 3,5% von 2011 auf 2012. Allein hieraus ergibt sich, dass bei der Gestaltung sicherer Arbeitsplätze weiterhin Handlungsbedarf besteht. Auch die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) betont, dass es weiterer Anstrengungen bedarf, um die Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes in Zukunft zu verbessern.
Weitere Informationen: www.moewius.de, www.baua.de/suga











