openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Festhalten an Gewerbesteuer ist widersinnig

10.11.201008:44 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Festhalten an Gewerbesteuer ist widersinnig
FDP-Kreisvorsitzender Osnabrück-Stadt
FDP-Kreisvorsitzender Osnabrück-Stadt

(openPR) Zu der Erklärung des Bundesfinanzministers, die Gewerbesteuer als Grundlage der Kommunalfinanzen beizubehalten erklärt der FDP-Kreisvorsitzende Wolfgang P. Vogt:

Festhalten an Gewerbesteuer ist widersinnig

Das krampfhafte Festhalten an der konjunkturanfälligen Gewerbesteuer ist widersinnig. Das Schielen nach neuen Gewerbesteuerpflichtigen ist reine Augenwischerei und führt nicht zu einer langfristig stabileren Haushaltslage. Notwendig ist vielmehr das Prinzip Verlässlichkeit. Das FDP-Konzept für eine aufkommensneutrale Ersetzung der Gewerbesteuer durch ein eigenes Hebesatzrecht der Kommunen auf die Einkommens- und Körperschaftssteuer und eine Anhebung des Umsatzsteueranteils, der auf die Kommunen entfällt, erfüllt diese Voraussetzung.

Die dagegen zum Teil erhobene Kritik, durch eine solche Gestaltung würden den Städten die Einwohner weglaufen wirkt lebensfremd. Wegen 100 oder 200 EUR zieht niemand um. Wenn man die durch die dann verlängerte Anfahrt zum Arbeitsplatz in der Stadt berücksichtigt, wäre der Wohnsitz außerhalb der Stadt auch weiterhin die schlechtere Wahl. Im Übrigen ist ja kaum damit zu rechnen, dass bei dem FDP-Modell nur die Großstädte ihr Hebesatzrecht nutzen würden.

Nach dem Konzept der FDP wird eine unsystematische und konjunkturanfällige Zusatzsteuer, nämlich die Gewerbesteuer, durch eine verlässliche und gleichmäßige Kommunalsteuer ersetzt, an der alle, die in der Kommune Einkommen und Gewinn erzielen, beteiligt werden. Das bringt mehr Gerechtigkeit und mehr Planbarkeit für die Kommunen. Die Verweigerungshaltung des Städtetags ist vor dem Hintergrund der dramatischen Entwicklung der Kommunalfinanzen weder konstruktiv noch zukunftsfähig.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 484188
 957

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Festhalten an Gewerbesteuer ist widersinnig“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von FDP-Os-Stadt

Bild: FDP nominiert Spitzenkandidaten zur Kommunalwahl und wählt Kreisvorstand neuBild: FDP nominiert Spitzenkandidaten zur Kommunalwahl und wählt Kreisvorstand neu
FDP nominiert Spitzenkandidaten zur Kommunalwahl und wählt Kreisvorstand neu
Auf seinem 65. ordentlichen Kreisparteitag hat der FDP-Kreisverband Osnabrück-Stadt seine Spitzenkandidaten für die Kommunalwahl am 11.09.2011 nominiert. Turnusmäßig wurde außerdem der Kreisvorstand neu gewählt. Der Kreisparteitag hat beschlossen, für die Kommunalwahl 2011 folgende Spitzenkandidaten zu nominieren: Wahlbereich 1, Gartlage, Schinkel, Innenstadt: Ratsfrau Charlotte K. Winkler, Wahlbereich 2, Darum, Gretesch, Lüstringen, Schinkel-Ost, Widukindland: Dieter Schwarze, Wahlbereich 3, Schölerberg, Fledder, Voxtrup: Meike Bentje, Wah…
Bild: Wahlbereiche in Osnabrück auf Vier verringernBild: Wahlbereiche in Osnabrück auf Vier verringern
Wahlbereiche in Osnabrück auf Vier verringern
Zu den heute im Niedersächsischen Landtag beschlossenen Änderungen im Kommunalwahlrecht erklärt der Kreisvorsitzende der FDP Osnabrück-Stadt, Wolfgang P. Vogt: Wahlbereiche in Osnabrück auf Vier verringern Die heute im niedersächsischen Landtag beschlossenen Änderungen zum Kommunalwahlrecht stärken Bürgernähe und Wahlgerechtigkeit. „Wir sollten die Gelegenheit nutzen und die Zahl der Wahlbereiche auf die zulässige Mindestzahl von vier Wahlbereichen reduzieren“ fordert Wolfgang P. Vogt. „Eine geringere Anzahl von Wahlbereichen stärkt die A…

Das könnte Sie auch interessieren:

Gemeindefinanzreform stärkt die Kommunalfinanzen und fördert die Wachstumskräfte
Gemeindefinanzreform stärkt die Kommunalfinanzen und fördert die Wachstumskräfte
… umfassende Gemeindefinanzreform auf den Weg, die die Finanzkraft der Kommunen nachhaltig stärkt und die sich abzeichnende Wachstumserholung fördert. Zentrale Elemente sind die Reform der Gewerbesteuer und die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe. Bereits 2004 ist eine Entlastung in der Höhe von 4,5 Milliarden Euro vorgesehen. Von 2005 an …
PINKWART: Gesetzentwurf zur Gemeindefinanzreform verfassungsrechtlich bedenklich
PINKWART: Gesetzentwurf zur Gemeindefinanzreform verfassungsrechtlich bedenklich
… verändert und in Einzelbestimmungen angepasst und reformiert, jedoch nicht in ihrem Typus verfremdet werden. Deshalb muss man annehmen, dass die Gesetzgebungsbefugnis über die Gewerbesteuer nicht die Einbeziehung der Freiberufler in die Gewerbesteuer umfasst. Darüber hinaus gilt nach wie vor: Die Gewerbesteuer hat ausgedient, weil sie für die Kommunen …
Reform der Unternehmenssteuer belastet kleine Betriebe
Reform der Unternehmenssteuer belastet kleine Betriebe
NÜRNBERG – Kleine Betriebe mit niedrigem Jahresgewinn werden durch die kommende Unternehmenssteuerreform finanziell erheblich belastet und müssen bis zu sechsmal mehr Gewerbesteuer zahlen als vor der Reform. Darauf hat Prof. Dr. Helmut Bräuer von der Nürnberger Steuerberatung FACT TREUHAND GMBH (www.fact-treuhand.de) bei einer Vortragsreihe vor Unternehmern …
Standortnachteil Gewerbesteuer – Sonderopfer verhindert  moderne nationale Steuerpolitik
Standortnachteil Gewerbesteuer – Sonderopfer verhindert moderne nationale Steuerpolitik
Bonn/Berlin – Die Gewerbesteuer ist nach Meinung von Experten die Ursache für eine mehr als ein halbes Jahrhundert währende Überbesteuerung der gewerblichen Wirtschaft. Sie ist damit der entscheidende Auslöser für den Standortnachteil, gegen den deutsche Unternehmen sich im scharfen internationalen Wettbewerb der Steuersysteme behaupten müssen. Trotz …
Bild: Geschäftsführerhaftung nach Bestellung eines vorläufigen InsolvenzverwaltersBild: Geschäftsführerhaftung nach Bestellung eines vorläufigen Insolvenzverwalters
Geschäftsführerhaftung nach Bestellung eines vorläufigen Insolvenzverwalters
… der Geschäftsführer für seine Tätigkeit bei der GmbH Arbeitslohn bezogen, kann er die gezahlten Haftungsbeträge als Werbungskosten steuerlich geltend machen.Gewerbesteuer als Veräußerungskosten bei Veräußerung eines Mitunternehmeranteils nach Umwandlung Veräußerungsgewinn ist der Betrag, um den der Veräußerungspreis nach Abzug der Veräußerungskosten …
Bild: Ulrike Müller, MdL begrüßt Gewerbesteuer-Splitting für SolaranlagenBild: Ulrike Müller, MdL begrüßt Gewerbesteuer-Splitting für Solaranlagen
Ulrike Müller, MdL begrüßt Gewerbesteuer-Splitting für Solaranlagen
FREIE WÄHLER begrüßen Gewerbesteuer-Splitting für Solaranlagen – Einigung war längst überfällig Müller: Gewerbesteuer-Splitting auf alle Erneuerbare-Energien-Kraftwerke ausdehnen Kempten | München (CF). Die FREIEN WÄHLER Landtagsfraktion begrüßt das vom Bundestag beschlossene Gewerbesteuer-Splitting für Solaranlagen. Ab 2013 sollen, wie bereits bei …
Fuhrparkfinanzierung: Wie sich die Unternehmensteuerreform auswirkt
Fuhrparkfinanzierung: Wie sich die Unternehmensteuerreform auswirkt
… gibt. Bisher galt: Bei Kauf, der über einen Kredit finanziert wurde, konnten die Zinsen zur Finanzierung der Anschaffungskosten zur Hälfte bei der Gewerbesteuer angesetzt werden, wohingegen Leasingraten voll von der Gewerbesteuer absetzbar waren. Durch das Unternehmensteuerreformgesetz wird künftig ein Finanzierungsanteil aus Leasingraten für bewegliche …
Rot-Grün muss endlich der Verantwortung für die Finanzlage der Kommunen gerecht werden
Rot-Grün muss endlich der Verantwortung für die Finanzlage der Kommunen gerecht werden
… verärgert, dass die Regierung mit ihrem vom Finanzminister vorbereiteten Gesetzentwurf einen noch vor wenigen Wochen gefassten Parlamentsbeschluss für die Modernisierung der Gewerbesteuer missachtet, teilweise gar in ihr Gegenteil verkehrt. So hat die Bundesregierung auf Druck der Wirtschaftslobby die Einbeziehung ertragsunabhängiger Komponenten in die …
Finanzbehörden müssen mit Mittelstand innovativer umgehen
Finanzbehörden müssen mit Mittelstand innovativer umgehen
… Liquidität und machen sie unabhängiger von Bankenfinanzierungen. Eine ebenso notwendige wie einfache Maßnahme sei auch die Streichung der gewinnunabhängigen Elemente aus der Gewerbesteuer. Zur Zeit müssten Unternehmen selbst dann Steuern auf Leasingraten, Miet- und Zinsaufwendungen zahlen, wenn sie keinerlei Gewinne erwirtschaften. Sollte sich eine solche …
PINKWART: Städtetag, SPD und Grüne mit Gewerbesteuer auf dem Holzweg
PINKWART: Städtetag, SPD und Grüne mit Gewerbesteuer auf dem Holzweg
BERLIN. Zu den Äußerungen des deutschen Städtetags zu den Gewerbesteuerplänen der rot-grünen Bundesregierung erklärt der FDP-Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Andreas : Die Kritik des deutschen Städtetags an den rot-grünen Steuerplänen und deren Belastungswirkungen zeigt erneut: Die Gewerbesteuer hat als Haupteinnahmequelle der Kommunen ausgedient. Sie …
Sie lesen gerade: Festhalten an Gewerbesteuer ist widersinnig