(openPR) Köln/Schmalkalden, November 2010 – Verbergen sich in dem Gebiet um den Krater von Schmalkalden, in dem bereits ein Auto, eine Straße und Teile von Garagen verschwunden sind, noch weitere Hohlräume? Diese Frage treibt die Verantwortlichen der südthüringischen Stadt um. Denn dann würden die geplan-ten, eine halbe Million Euro teuren 2.000 Lkw-Ladungen Kies nicht ausreichen, um das 20.000 Kubikmeter große Riesenloch aufzufüllen.
Schlimmer noch: Die Stabilität der näheren Umgebung wäre in Gefahr. Um das herauszufinden, sollen geologische Untersuchungen stattfinden, die Aufschluss über die genaue Gesteinsschichtung und das Ausmaß der unterirdischen Aus-waschungen geben. Liegt eine naturbedingte Absenkung des Erdbodens über natürlichen Hohlräumen vor, so können sich die Eigentümer und Mieter vor den finanziellen Folgen eines solchen Erdfalles schützen.
Stefan Hilgers, Leiter Produktmanagement Sach Privatkunden der Gothaer Ver-sicherung, empfiehlt: „Prüfen Sie, ob Ihre Wohngebäude- und Hausratversiche-rungspolice so genannte weitere Elementarschäden mit einschließt.“ Darunter versteht man neben Schäden infolge von naturbedingten Erdrutschen und Erd-senkungen/Erdfall auch Schäden durch Überschwemmung, Erdbeben, Schnee-druck, Lawinen, witterungsbedingtem Rückstau sowie Vulkanausbrüchen.
„Der erweiterte Versicherungsschutz kostet zwar mehr“, gesteht Hilgers ein, „dennoch ist es angesichts des Wertes des Eigenheims, das zumeist auf Kredit gekauft und somit noch nicht vollständig abbezahlt ist, sinnvoll angelegt“. Ähnlich verhält es sich mit dem Hausrat. „Wohnungseinrichtung, technische Geräte und Kleidung addieren sich nicht selten auf zwei- bis dreistellige Tausendersummen“, erläutert Hilgers.




