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Forschung: Neue Studie über Auswirkungen von Computerspielen

29.10.201015:46 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Die Universität zu Köln prüft den Einfluss der Spielerfahrung auf Aggression - kein erhöhtes Aggressionspotential durch das Spielen von Computerspielen

Köln, 29. Oktober 2010 – Eine neue Studie des Department Psychologie, um die Psychologin Dr. Julia Kneer der Universität zu Köln, erkennt kein erhöhtes Aggressionspotential durch das Spielen von Computerspielen. Die Wissenschaftler testeten die Reaktionszeit von Spielern und Nichtspielern auf aggressive und nicht-aggressive Wörter. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass unerfahrene Spieler durch Begriffe wie 'Ego-Shooter' oder 'First-Person-Shooter' beeinflusst werden. Sie assoziieren häufiger aggressive Konzepte mit diesen Spielen. Außerdem belegt die Studie, dass Langzeitspieler vor und nach dem Spielen eines Shooters nicht schneller auf aggressive Wörter reagieren. An dem Versuch nahmen 48 Studenten teil, die nach ihrer Spielerfahrung ausgewählt wurden. Die Probanden mussten verschiedene Adjektive bewerten und beschreiben. Danach wurde ein Shooter gespielt und der Versuch wiederholt. Unter den Probanden befanden sich 32 unerfahrene Spieler und 16 erfahrene Spieler, die in der Woche mehr als drei Stunden spielen.



"Personen ohne Spielerfahrung assoziieren aggressive Konzepte mit ‘First-Person-Shootern‘“, erklärt Dr. Julia Kneer von der Universität Köln. "Die Spielerfahrung entscheidet über die Wissensstruktur. Das Spielen selbst hat keinen Einfluss, nur das Priming 'Ego-Shooter' wirkt."

Außerdem untersuchte das Forscherteam im Rahmen einer Diplomarbeit, wie sich das Priming "Ego-Shooter" bei jungen Erwachsenen auswirkt. Die Idee der Forscher: Aggressionen werden unterdrückt. Neun Probanden, sowie eine Kontrollgruppe aus Nicht-Spielern und Vielspielern ohne Priming wurden getestet. Turtle Entertainment unterstützte dabei das Forscherteam bei der Rekrutierung der Probanden.

"Die Studie belegt, dass Computerspieler kein erhöhtes Aggressionspotential haben", sagt Ibrahim Mazari, Pressesprecher und Jugendschutzbeauftragter bei Turtle Entertainment, dem europäischen Marktführer im elektronischen Sport (eSport). "Wir begrüßen wissenschaftliche Forschung im Bereich eSport und unterstützen regelmäßig den wissenschaftlichen Diskurs über Computerspiele."

Das Department Psychologie, Sozialpsychologie und Medienpsychologie der Universität zu Köln beschäftigt sich mit nonverbaler Kommunikation und Personenwahrnehmung, sozio-emotionalen Faktoren in der Mediennutzung (Fernsehen, Multimedia, virtuelle Realität) und computervermittelter Kommunikation. Die Studie wurde über einen Zeitraum von mehreren Tagen durchgeführt.

Weitere Informationen zur Studie sind erhältlich www.psycontent.com/content/h0n455u918v68960/?p=0bc266948b4e4beda5bfdf81fe91cc4f&pi=1

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