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Trend-Studie: Deutschland entspannt mit Computerspielen

Bild: Trend-Studie: Deutschland entspannt mit Computerspielen
Über ein Viertel der Deutschen entspannt regelmäßig mit Computerspielen; nur drei Prozent spielen am Arbeitsplatz. So das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von King.com.
Über ein Viertel der Deutschen entspannt regelmäßig mit Computerspielen; nur drei Prozent spielen am Arbeitsplatz. So das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von King.com.

(openPR) Aktuelle Studie von King.com belegt: Über ein Viertel der Deutschen entspannt regelmäßig mit Spielen am Computer / Nur drei Prozent der Deutschen spielen am Arbeitsplatz

Hamburg, 10. Januar 2008 - Computerspiele entspannen. Dies finden jedenfalls 26 Prozent der Deutschen laut einer Umfrage im Auftrag des Online-Spieleanbieters King.com* - Männer etwas häufiger als Frauen. Wie diese Entspannung aussehen kann, ist jedoch je nach Geschlecht unterschiedlich. So nutzt ein Viertel der Frauen Computergames gerne zur Vorbereitung auf schwierige Aufgaben. 17 Prozent der befragten Männer suchen hingegen eher den Zweikampf mit anderen Spielern, was lediglich 7 Prozent der weiblichen Gamer interessiert.



Unterschiede gibt es jedoch nicht nur zwischen den Geschlechtern, sondern auch zwischen den verschiedenen Regionen Deutschlands. So würden sich 14 Prozent der Befragten aus Bayern über offiziell erlaubtes Spielen am Arbeitsplatz genauso freuen wie über einen zusätzlichen Urlaubstag. Mit 0,7 Prozent hält sich die Freude über ein solches Angebot in Sachsen und Thüringen eher in Grenzen.

Dabei hat eine Studie der Universität Hamburg gezeigt, dass sich kurzes Spielen am Computer während der Arbeitszeit leistungssteigernd auswirkt.** Unter den 19- bis 40-jährigen scheint sich dies herumgesprochen zu haben, denn acht Prozent von ihnen spielen gerne ein kurzes Spiel im Job. Insgesamt zeigen sich die Deutschen jedoch pflichtbewusst: Nur drei Prozent der Befragten geben an, während der Arbeitszeit zu spielen.

In der Freizeitgestaltung haben Games in Deutschland längst einen festen Platz ergattert, während vor wenigen Jahren vor allem ältere Computernutzer noch Berührungsängste mit Spielen hatten. Unter den 19- bis 40-jährigen relaxen bereits 49 Prozent am Computer, bei der Generation 55 plus befreien sich rund 19 Prozent mit Computerspielen vom Alltagsstress. Im direkten Ländervergleich entspannen sich vor allem die Berliner gerne mit Computerspielen (40 Prozent), in Baden-Württemberg hingegen sind es nur 20 Prozent.

"Die Studie zeigt den Trend hin zu kurzen, unkomplizierten Computerspielen", erklärt Matthias Schmidt-Pfitzner, Managing Director bei King.com. "Ob zur Entspannung oder zum direkten Zweikampf, im Internet findet jeder sein passendes Spiel. Kurze, schnell erlernbare Spiele werden vor allem von Frauen gespielt, wie wir an unseren Nutzungsdaten erkennen", so Schmidt-Pfitzner.
Das zeigt auch die Umfrage: Die Mehrheit der Befragten (62 Prozent) ist der Meinung, dass Computerspielen längst keine Männerdomäne, sondern zunehmend auch Frauensache ist. Im Westen ist diese Meinung allerdings deutlich stärker ausgeprägt, als im Osten.

* Telefonische Repräsentativbefragung der IPSOS GmbH im Auftrag von King.com im November/Dezember 2007. Befragt wurden deutschlandweit 788 Internetnutzer ab 14 Jahren.

** Erst die Arbeit, dann das Vergnügen? Zur Wirkung von Computerspielen auf die kognitive Leistungsfähigkeit. Leonard Reinecke und Sabine Trepte, Hamburg 2006. www.uni-hamburg.de/fachbereiche-einrichtungen/medienpsychologie/games_at_work.html

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