(openPR) Wie war sie denn wirklich, die Deutsche Demokratische Republik, jenseits aller Klischees über Trabbis, Sandmännchen und Goldbroiler?
Fritz-Dieter Doenitz wirft mit seinen „Geschichten aus einer versunkenen Welt“ Schlaglichter auf den ganz normalen Wahnsinn des DDR-Alltags. Aus der Sicht eines parteilosen Wissenschaftlers – eines Vertreters jener Gattung, die Lenin einst als „nützliche Idioten“ bezeichnete – beschreibt der Autor das Leben in der DDR bis zu deren Untergang.
Die 27 humorvollen, teils skurrilen, aber auch beängstigenden Innenansichten eines totalitären Staates sind alle authentisch und – das war das Auswahlprinzip – so nur in der DDR möglich gewesen. Sie zeigen den täglichen Kampf um Selbstverständliches ebenso wie die permanente Bedrohung aus einem erahnten, finsteren Hintergrund.
„Bockwurst, ade!“ von Fritz-Dieter Doenitz, Bookspot Verlag, gebunden, 142 Seiten, ISBN 978-3-937357-39-3, 12,80 Euro
Über den Autor:
Fritz-Dieter Doenitz, Jahrgang 1939, ist in Thüringen aufgewachsen und hat als promovierter Physiker an den Universitäten von Jena und Karl-Marx-Stadt (das heutige Chemnitz) studiert und gelehrt. 1988 verließ er mit seiner Familie nach langem Kampf die DDR und startete in Bayern eine neue Karriere in der Glasindustrie. Heute ist er als Berater für die Solarindustrie und als Honorarprofessor für Glas und Solarthermie an der Universität Bayreuth tätig.













