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Tibet / VR China - Permanente Kontrolle schränkt Bewegungsfreiheit der Tibeter ein

14.08.200815:37 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Tibet / VR China - Permanente Kontrolle schränkt Bewegungsfreiheit der Tibeter ein
Chinas übermächtiges Militär und Spitzel auf der Jagd nach
Chinas übermächtiges Militär und Spitzel auf der Jagd nach "respektlosen" Tibetern. Bild: studentsforafreetibet.org

(openPR) Schwere Strafen für Verdacht auf "Respektlosigkeit" – Immense Militärinspräsenz in Tibet lähmt Einwohner


Lhasa – Frankfurt am Main (12. August 2008) – Auch fünf Monate nach den ersten Ausschreitungen in Tibet nimmt die Kontrolle der tibetischen Bevölkerung nicht ab, sondern wird weiter ausgebaut. Permanente Patrouillen und Ausweiskontrollen, tausende Überwachungskameras und versteckte Mikrophone auf den Straßen und an Orten des öffentlichen Lebens, sowie unzählige zivile Spitzel sind Bestandteile eines Überwachungssystems, das an den Roman "1984" von George Orwell erinnert, so die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).

Die Hauptstadt Tibets befindet sich im Belagerungszustand: Eine übermächtige Militärpräsenz besetzt die Straßen und Plätze und führt willkürlich Ausweiskontrollen durch. Diese sollen offiziell der Auffindung von "kriminellen Elementen" in Lhasa dienen, denn noch immer wird eine ganze Reihe von Demonstranten der März-Unruhen gesucht. Nach Auffassung der IGFM bewirkt die ständige Überwachung aber zusätzlich, dass die Tibeter jeden Gedanken an eventuelle Demonstrationen während der Olympischen Spiele bei Seite schieben.

"Respektlosigkeit" wird hart bestraft

Wer leichtsinnig seine Meinung über die chinesische Repression preis gibt, muss damit rechnen, umgehend verhaftet oder sogar zusammengeschlagen zu werden, warnt die IGFM. Selbst Abkömmlinge hoher Kader der Kommunistischen Partei sind in diesen Tagen nicht mehr sicher vor skrupelloser Verfolgung und Gewalt. Wie die IGFM jetzt erfahren hat, war der Sohn eines hohen Funktionärs Ende Juni so unvorsichtig, seinen Unmut über die Zustände in Tibet auf einer Taxifahrt kund zu tun. Der Taxifahrer hielt umgehend bei chinesischen Soldaten an und berichtete ihnen von den Reden des jungen Mannes, woraufhin die Soldaten den Fahrgast so hart und lange misshandelten, bis sein Tod eintrat.

Angst vor Spitzeln

Kein Tibeter wagt nunmehr ein Wort gegen die chinesische Regierung zu äußern, da der Verdacht auf "Respektlosigkeit" gegenüber den chinesischen Behörden zu schweren Strafen führen kann. Verstärkt wird die Angst der tibetischen Bevölkerung dadurch, dass sich ein Netz von Spitzeln über ganz Tibet erstreckt. Verkleidet als normale Bürger, Nomaden und Mönche belauschen die Spitzel Gespräche an öffentlichen Orten.

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