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Zecken – eine Geschichte der Irrtümer

10.05.200518:24 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Walldorf 10. Mai 2005***** Sie stürzen sich angeblich von Bäumen auf Ihre Opfer, müssen mit Öl erstickt oder am besten im Uhrzeigersinn herausgedreht werden – alles Irrtümer. Das Wissen um die Zecke und die damit verbundenen Ratschläge zum Schutz haben sich in den vergangenen Jahren stetig gewandelt. Rechtzeitig bevor die „Holzböcke“, wie man die Schildzecke hierzulande auch nennt, richtig aktiv werden, informieren die Ärzte und Apotheker des Gesundheitsportals www.vitanet.de über die neuesten Erkenntnisse und räumen mit den Tipps aus der Mottenkiste auf.



Zecken sind bei Temperaturen ab 5° bis 8° Celsius aktiv und fühlen sich in feuchter Bodenvegetation am wohlsten. Sie lauern an der Spitze von Grashalmen oder Büschen auf ihre Opfer – und das nicht nur in Wald und Wiese, sondern auch in Parks, Gärten und auf Friedhöfen. In Sekundenbruchteilen klammern sie sich an ihren Wirt und suchen sich eine geeignete Stelle zum Stechen. Deshalb bieten lange Hosen und feste, geschlossene Schuhe zwar einen gewissen Schutz vor den durstigen Spinnentieren. Trotzdem ist das abendliche Absuchen des Körpers nach den Spinnentieren nach wie vor notwendig.

Zecken sind überall gefährlich
Zecken übertragen in ganz Deutschland Borreliose, eine durch Borrelien verursachte bakterielle Erkrankung. Mehr als jede vierte Zecke ist Träger dieses Bakteriums. Vor allem im südlichen Deutschland übertragen Zecken zusätzlich FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis), eine entzündliche Erkrankung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Wenn von Zecken-Risikogebieten die Rede ist, beziehen sich diese Angaben nur auf FSME. Mittlerweile hat das Robert-Koch-Institut 90 Regionen als risikoreich eingestuft – ganz neu die touristisch geprägten Städte Würzburg und Heidelberg.
FSME ist nicht auf Deutschland begrenzt. Vor allem in Österreich, Russland, Estland und Lettland besteht hohe FSME-Gefahr. Beliebte Urlaubsgebiete wie Dänemark, Frankreich, Griechenland oder Italien sind wenig betroffen.

Zecke möglichst schnell entfernen
FSME-Viren werden über den Speichel der Zecke sofort mit dem Stich übertragen, Borrelien dagegen erst nach einiger Zeit. Dennoch ist es wichtig, die Zecke möglichst rasch zu entfernen. Das Infektionsrisiko für beide Erkrankungen kann so minimiert werden.
„Beim Herausziehen kommt es nicht auf eine Drehung im oder gegen den Uhrzeigersinn an“, so Dr. med. Petra Kittner-Schäfer von vitanet.de, „da das Stechwerkzeug der Zecke kein Gewinde aufweist.“ Zecken beißen sich auch nicht fest, sie stechen zu wie Mücken oder Spinnen. Daher sollte die Zecke mit einer geeigneten Pinzette gerade und möglichst vollständig herausgezogen werden.
Auch nach dem Entfernen der Zecke muss die Bissstelle beobachtet werden. Tritt eine ringförmige Rötung auf, sollte wegen einer möglichen Borreliose-Infektion rasch ein Arzt aufgesucht werden. Die ersten Symptome bei einer FSME-Infektion sind grippeartige Beschwerden, später kommt es zu Entzündungen des Gehirns und der Hirnhäute.

Impfen gegen FSME
Grundsätzlich bietet eine Impfung gegen FSME Schutz. Für eine Reise innerhalb Deutschlands übernehmen die Kassen sogar die Kosten. Die Infektionsgefahr durch einen Zeckenbiss ist geringer als gemeinhin suggeriert. „Statistisch führt ein Zeckenstich in 0,3 bis 1,4 Prozent zu Borreliose und in bis zu 0,3 Prozent zu FSME“, sagt Dr. med. P. Kittner-Schäfer. „Das Problem ist jedoch, dass eine Infektion mit Borrelien als auch durch FSME-Viren oft nicht oder erst sehr spät erkannt wird.“

Das Gesundheitsportal www.vitanet.de hält im Internet viele weitere Informationen über Zecken bereit.

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