(openPR) Starke Interessenvertretung für kleine und mittelständische Zeitarbeitsunternehmen gegründet – Fusion zum Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister e.V. (AMP) beschlossen
Berlin, 27. April 2004 – Die Mitglieder des Arbeitgeberverbandes Mittelständischer Personaldienstleister e.V. (AMP) haben heute in Berlin mehrheitlich der Fusion der beiden Verbände Mittelstandsvereinigung Zeitarbeit e.V. (MVZ) und Interessengemeinschaft Nordbayerischer Zeitarbeitunternehmen e.V. (INZ) zu einem Gesamtverband zugestimmt. Damit ist die Fusion von MVZ und INZ zum AMP, der bereits im September 2004 gegründet wurde und Anfang 2005 seine Arbeit aufgenommen hat, jetzt auch formell vollzogen.
Der AMP vertritt vor allem kleine und mittelständische Zeitarbeitsunternehmen und berät in arbeits-, sozial-, tarifrechtlichen und branchenspezifischen Fragen. Mit mehr als 850 Mitgliedsunternehmen – das entspricht rund einem Drittel der deutschen Zeitarbeitsunternehmen – und 100.000 Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen ist der AMP nun der mitgliederstärkste Verband der Branche. Peter Mumme, Vorstandssprecher des AMP: „Die Zeitarbeit ist eine wichtige Säule der deutschen Volkswirtschaft. Als Verband wollen wir die Kräfte der Branche bündeln und im Namen der kleinen und mittelständischen Personaldienstleister mit starker Stimme gegenüber Politik, Wirtschaft, Behörden und anderen Verbänden sprechen.“
Zeitarbeitsunternehmen sichern Arbeitsplätze
Ziel des AMP ist es, für Chancengleichheit unter den Wettbewerbern zu sorgen und die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Mitglieder zu verbessern. Der Verband setzt sich unter anderem für die Abschaffung der Equal-Treatment-Regelung ein, wonach dem Mitarbeiter im Einsatzbetrieb die dort geltenden Arbeitsbedingungen einschließlich des Arbeitsentgelts gewährt werden müssen.
Darüber hinaus plädiert der AMP für eine konsequente Reglementierung der Ein-Euro-Jobs sowie für die Schließung der Personal-Service-Agenturen.
Er sieht es weiterhin als seine Aufgabe, die positiven Impulse, die die Zeitarbeitsbranche gerade in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit geben kann, einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. „Das Modell Zeitarbeit gibt den Arbeitgebern die Möglichkeit, Schwankungen im Personalbedarf flexibel und kurzfristig abzufangen“, sagt Mumme. „Was viele aber immer noch nicht wissen, ist, dass Zeitarbeitsunternehmen sichere Arbeitsplätze bieten und gerade Arbeitslosen die Chance geben, den Wiedereinstieg in die Berufstätigkeit zu schaffen.“ Zudem seien Zeitarbeitnehmer durch Tarifverträge sozial abgesichert und der Kündigungsschutz sowie die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und der Urlaubsanspruch gesetzlich geregelt.
Ein weiteres wichtiges Ziel des AMP ist die Harmonisierung der Tarifverträge. Gemeinsam mit seinem Tarifpartner, der Tarifgemeinschaft Christliche Gewerkschaften für Zeitarbeit und PSA (CGZP), hat der AMP federführend ein neues und modernes Tarifwerk entwickelt, das wesentliche Erweiterungen und Präzisierungen enthält, die den Besonderheiten der Zeitarbeitsbranche Rechnung tragen.










