(openPR) Außergewöhnliche Künstler können Wunder vollbringen. Zum Beispiel Figaros Hochzeit auf wenigen Quadratmetern Bühne zu einem kreativen Höhenflug machen. So geschehen am vergangenen Donnerstag im Hallstätter Kultur- und Kongresshaus.
„Die äußeren Bedingungen einer Figaroproduktion auf wenigen Quadratmetern bringen einen davon ab, den Sturm auf die Bastille inszenieren zu wollen.“ merkte Regisseur Wolfgang Schilly vor Beginn der großen Mozartoper im Rahmen des Salzkammergut Mozartfestivals an. Der Abendspielleiter der Wiener Staatsoper und langjähriges Mitglied des Salzkammergut Mozartfestivals wagte sich erstmals auch an das Bühnenbild und die Ausstattung und schaffte ein absurd-komisches Gesamterlebnis. Die Besucher im vollen Saal dankten es ihm sowie den anderen ebenso großartigen Akteuren mit begeisterten Ovationen. So etwa gab Andreas Jankowitsch einen mitreißenden Grafen, Ulf Dirk Mädler einen überzeugenden Figaro. Die Sinfonietta da Camera Salzburg unter der Dirigentschaft von Peter WesenAuer präsentierte sich wie jedes Jahr in absoluter Bestform. Die gute Nachricht: Für die zweite und letzte Vorstellung in Hallstatt am Samstag, dem 14. August um 19 Uhr gibt es noch Restkarten.
„Eine musikalische Weltreise“ in Bad Goisern und die „Konzertmatinee“ in Hallstatt bilden dann den Abschluss des Salzkammergut Mozartfestivals, das von 10. Juli bis 22. August für exquisite musikalische Leckerbissen im Dachstein Salzkammergut sorgte. Karten gibt es online unter www.mozartfestival.org, in vielen Tourismusbüros des Salzkammergutes und natürlich in zahlreichen Kartenbüros und Vorverkaufsstellen in ganz Österreich. Weitere Infos am Festivaltelefon unter 0664/596 69 11.




