(openPR) Die Ankündigung des Auftrittes von Trio Tableaux am 3. Juni 2006 im Kultur- und Kongresshaus Hallstatt lässt bei Kennern der Szene die berechtigte Hoffnung auf Klassik vom Feinsten keimen. Denn die drei Musiker des Ensembles geben ab 20 Uhr drei Werke von drei absoluten Größen der Klassik zum besten: Mozart, Schostakowitsch und Brahms.
Mozarts Klaviertrio in C-Dur, KV 548, ist ein Wechselspiel von energischem Unisono, imitatorischen Nacheinander, melodiös strömenden Andante und weichem Pathos. Dimitri Schostakowitsch komponierte sein Trio Nr. 1 c-Moll Op. 8 im Herbst 1923. Es wurde erstmals am 20. März 1925 in Moskau aufgeführt. Und Johannes Brahms schrieb sein Trio Nr. 1, H-Dur, Op. 8 im jungen Alter von nur 20 Jahren. Es war das erste, das er für gut genug hielt, um es veröffentlichen zu können.
Alle Musiker von Trio Tableaux haben Ihre musikalische Ausbildung am Mozarteum in Salzburg absolviert. Susanne Hehenberger, Violine, ist kammermusikalisch im In- und Ausland tätig und Konzertmeisterin der Sinfonietta da Camera Salzburg. Monika Gaggia, Violoncello, wirkte bei Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie bei diversen CD-Einspielungen mit. Kristian Aleksic, Klavier, trat mit Dirigenten wie Christian Simonis oder Klaus-Dieter Demmler auf.
Das Konzert von Trio Tableaux findet im Rahmen des Salzkammergut Mozartfestivals statt, das bis 28. Oktober mit einer Vielzahl von unterschiedlichster Höhepunkte aufwarten kann. Karten für diese und alle folgenden Veranstaltungen gibt's u. a. online unter www.mozartfestival.org und bei der Salzkammergut Touristik in Bad Ischl unter T: 06132/24 000-51.
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26.05.2006 / 1.644 Anschläge / Dokument: MF-PR-10a-doc
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Drei Köpfe und eine Idee
Die Idee zum Salzkammergut Mozartfestival stammt von den drei Künstlern und Protagonisten des Festivals Prof. Siegwulf Turek, Peter WesenAuer und Direktor Peter Brugger. Ihre Motivation schöpften Sie aus den familiären Banden Mozarts ins Salzkammergut. Tatsache ist, dass in Bad Goisern im Jahr 1610 Hans Wolfgang Zaller, der selige Ururgroßvater Mozarts, das Licht der Welt erblickte. In Hallstatt brachte seine Frau Regina, eine geborene Pöckl, Mozarts Urgroßmutter Anna Sophia Altmann im Jahr 1651 zur Welt. Jeder der drei Festival-Protagonisten blickt für sich auf eine künstlerisch äußerst erfolgreiche Vergangenheit zurück:
Prof. Siegwulf Turek lebt seit 1994 in Hallstatt. Als Regisseur, Bühnenbildner, Licht-, Projektions- und Kostümdesigner feierte er an großen in- und ausländischen Opernhäusern wie Salzburger Festspielhaus, Seattle Opera, Helsinki, Kopenhagen, Monte Carlo große Erfolge. Unter anderem inszenierte er die Hochzeit des Figaro.
„Als gebürtiger Salzburger begleitet mich Mozart seit meiner Kindheit. Das Schöne am Salzkammergut Mozartfestival ist die unkonventionelle Herangehensweise an das Genie Mozart, der schon in jungen Jahren in der Lage war, Großartiges zu leisten. Das interessante Programm umfasst ca. 30 Veranstaltungen, die auch in Cross-Over-Interpretationen von Jazz bis Klassik der vielschichtigen Persönlichkeit Mozarts absolut gerecht werden.“
Peter WesenAuer, Komponist und Dirigent, lebt ebenfalls in Hallstatt. Nach Studien u. a. bei Luther Henderson, Ennio Morricone, Hans Graf und Salvatore Mas Conte leitete er von 1991 bis 2000 das Ensemble RUBATO und ist seit 2002 künstlerischer Leiter der „Sinfonietta da Camera Salzburg“.
„Das Zitat ‚Erwache fauler Knecht’ aus dem geistlichen Singspiel ‚Die Schuldigkeit des ersten Gebots’ ist in den letzen beiden Jahren, in denen ich gemeinsam mit dem Team das Mozartfestival vorbereitet habe, zu einem meiner Leitsätze geworden. Im Vordergrund steht jedoch nicht das Wort ‚faul’ sondern das ‚erwache’. Ich habe versucht, Menschen aufzuwecken, um die Wurzeln von W. A. Mozart im Salzkammergut zu verfolgen.“








