(openPR) heute über das Stierkampfverbot innerhalb dieser Region. 68 katalonische Abgeordnete stimmten für das Verbot, 55 sprachen sich dagegen aus. Das Verbot tritt zum 1. Januar 2012 in Kraft.
Die heutige Abstimmung ist das Ergebnis des jahrelangen Einsatzes und der unermüdlichen Arbeit von Tierschutzorganisationen auf der ganzen Welt. Die Kampagne „PROU“ vereinte tausende katalanische Bürger, die in ihrer Region ein Ende der blutigen und grausamen Stierkämpfe forderten. Seit Dezember 2008 hatten über 180.000 katalanische Bürger die „PROU“-Kampagne unterstützt.
Die WSPA Welttierschutzgesellschaft hatte mit Unterstützung des britischen Schauspielers Ricky Gervais weltweite Petitionsaufrufe gestartet. Zwei Tage vor der Abstimmung wurden dem katalonischen Parlament 165.000 Unterschriften aus 120 Ländern übergeben. Mit dem Ergebnis ist die internationale Tierschutzorganisation sehr zufrieden.
„Diese Abstimmung ist ein Signal für Tierschützer in der ganzen Welt“, so Bettina Praetorius, Geschäftsführererin der WSPA, „sie ist ein Zeichen dafür, dass Katalonien bereit ist, auf politischer Ebene etwas zu ändern.“
Über das Abstimmungsergebnis freuen sich besonders die Initiatoren von PROU: „Heute ist der Tag, auf den wir so sehr gewartet haben“, sagte Leonardo Anselmi in Namens der PROU. „Ein für allemal, ist das Leiden der Tiere in den katalanischen Stierkampfarenen verboten worden. Es wurde ein Präzedenzfall geschaffen, wir hoffen, dass nun auch in den anderen Regionen Spaniens und natürlich in Ländern, in denen es noch Stierkämpfe gibt, über ein Verbot nachgedacht wird.”












