(openPR) Jeder erlebt diesen Zustand mindestens einmal am Tag: reizüberflutete Packungen, Standardarchitektur und 2-dimensionale Kommunikationsflächen ohne emotionale Ansprache. Langweiliger kann es im automatischen Hochregallager auch nicht sein, nur mit dem Unterschied, da spart man auch noch das Licht.
Category Management von Markenherstellern und Handel erarbeiten genaue Regal-Bestückungspläne. Es scheint aber: PoS-Produktinszenierung ist bei der Produktplacierung wohl kein Hauptfach, sonst gäbe es mehr verkaufsfördernde Markenerlebnisse.
Ohne Pos-Inszenierung reagiert der Konsument mit Entscheidungsträgheit und entdeckt, dass der Kauf im Internet auch nicht schlechter ist. Ja, von der Kommunikation besser sein muss, weil durch fehlende Haptik die Impulskraft schwächer ist. Genau diese Impulskraft steigert Kauflust und muss im realen Markenraum (Brand Environment) durch Pos Dramaturgie gefördert werden.
Marke, Handel, Kaufhaus, Filialisten, Franchise-Wirtschaft und Märkte sind gut beraten mit mehrdimensionalem Denken aus stummen Regalen Entertainment-Zonen zu gestalten.
Experten sehen 2 Aufgabenfelder, die zu synchronisieren sind:
1) PoS taugliches Packungsdesign: reduziert, klar für mehr Sichtbarkeit und absolute Abgrenzung zum Umfeld durch markenorientiertes Corporate Design (Branddesign, Brandstory, Brandpackaging).
2) PoS Shopregal: 3-dimensionale Kommunikation (3D Branding), die aus der Plattenwirtschaft führt und ein räumliches Markenerlebnis zelebriert.
„Für Experten ist es immer wieder unverständlich, wie durch unsynchronisierte PoS Packungen und Retailausstattungen Chancen vergeben werden. Vergebende Chancen, die Geld für Marke und Handel vernichten. Hier helfen nur auf Konsumenten fixierte Ganzheitskonzepte“ sagt Wolfgang Streu, Hamburger Designer und Experte für PoS Dramaturgie, die Markenerlebnisse möglich macht. „ Wenn Markenhersteller Produktpackung+PoS als eine Lösungsaufgabe begreifen und der Handel sich im Markenraum für Markenerlebnisse öffnet, dann ist Schluss mit Sprachlosigkeit. Der Konsument wird wieder mehr Einkaufslust erleben. Das kommt der Umschlaggeschwindigkeit und den Gewinnen zugute – und Staubtücher kann man sich dann auch sparen.“













