(openPR) Liberale Hochschulgruppe tritt erstmals bei StuPa-Wahlen an
„Dein Studium, Deine Freiheit“ steht auf den Plakaten, mit denen die Liberale Hochschulgruppe (LHG) Darmstadt seit einigen Tagen um die Stimmen der Studierenden an der TU Darmstadt wirbt. Mit der LHG tritt seit vielen Jahren der hochschulpolitischen Starre erstmals eine neue Gruppierung zu den Wahlen zum Studierendenparlament (StuPa) an.
„Die Liberale Hochschulgruppe will neue Impulse in der Darmstädter Hochschulpolitik setzen und steht für einen neuen Stil um Umgang mit der Hochschulleitung.“, erklärt der LHG-Vorsitzende Martin Zittel: „Wir sehen Studierende, Mitarbeiter und Lehrende als Partner. Das heißt, das wir natürlich bei allen Fragen und Problemen Gespräche auf Augenhöhe fordern, aber dann natürlich auch zum Dialog bereit sind und nicht streiken, blockieren und besetzen“.
Ein umfangreiches Wahlprogramm mit der Leitidee „Mehr Freiheit“ haben die etwa 20 Studentinnen und Studenten innerhalb der letzten Monate für die anstehenden Hochschulwahlen ausgearbeitet.
„Uns ist wichtig, dass die Studierenden nicht durch eine Ausbildungsmaschine gepresst werden und ihr ganzes Studium weder über den Tellerrand schauen noch sich Aktivitäten nebenher erlauben können.“, bekräftigt Konstantin Kloos, stellvertretender Vorsitzender und Spitzenkandidat der LHG-Liste, und stellt einige der Hauptforderungen vor: „Kaum jemand an der TU Darmstadt schließt seinen Bachelor nach sechs Semestern ab und doch verliert man seinen BAföG-Anspruch sobald man länger braucht. Daher fordern wir ein siebtes Semester Bachelor-Regelstudienzeit – solange bis Studiengänge so konzipiert sind, dass sie in der bisherigen Regelstudienzeit abgeschlossen werden können!“
„Weiterhin ist uns wichtig, dass Studierende die Universität auch als Lebensraum begreifen können“, erklärt LHG-Kandidat Jochen Göbel. „Dazu gehört, dass man in der Uni die Möglichkeit hat, sich sowohl in organisierten Hochschulgruppen als auch in spontanen Lerngemeinschaften zu treffen und dafür Räume bekommen kann.“
Ebenfalls dazu gehört natürlich die Verpflegung in Bistros und der Mensa, die nach Forderung der Hochschulliberalen von vor der ersten Vorlesung bis in den Abend hinein geöffnet haben sollen.
„Sprachkompetenzen sind wichtig – im Beruf wie im normalen Leben!“, stellt Natali Karlova, ebenfalls LHG-Kandidatin, fest. „Die Uni ist ein sehr gutes Umfeld um Sprachen zu lernen“, erklärt sie, jedoch mangele es derzeit sehr an ausreichend vielen Kursen für alle Interessenten. „Selbst wer Sprachnachweise für sein Studium braucht, muss derzeit oft sehr lange auf einen Platz in Kursen warten. Wir als LHG setzen uns dafür ein, dass das Angebot des Sprachenzentrums ausgebaut wird.“, stellt die Computerlinguistik-Studentin ein weiteres Wahlziel vor.
Sowohl über Wahlkampfaktionen als auch über ihre Aktivitäten nach dem erhofften Einzug ins StuPa informiert die LHG Darmstadt auf ihrer Homepage www.lhg-darmstadt.de und unter dem Benutzernamen „@LHG_DA“ auch über Twitter.












