(openPR) In zwei Konzerten mit dem Royal Philharmonic Orchestra krönte Janina Fialkowska, die „Grande Dame“ der kanadischen Pianistinnen, ihre Saison 2009/2010. Komplettiert wurde die Londoner Konzert-Trias durch ein Solo-Recital. Die Programmwahl war eine Hommage an den großen Komponistenjubilar 2010 Frédéric Chopin: In der ausverkauften Cadogan Hall erklang sein Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll unter der musikalischen Leitung von Jahja Ling, Werke Chopins bestritten auch den Soloabend. „Wir hatten im Jubeljahr Chopins viele seiner gefeierten Interpreten in London, darunter Zimmermann, Pollini und Yundi Li, aber keiner raubte mir den Atem so wie die Fialkowska. Alle anderen Termine absagen, wenn es eine Möglichkeit gibt, sie zu hören“, rät The Evening Standard.
Sowohl die hohen Erwartungen als auch das Kritikeraufgebot in den Konzerten wurden befeuert von den glänzenden Besprechungen des im Herbst 2009 erschienenen „Chopin-Recital“ von Janina Fialkowska. Der Londoner Kritiker Norman Lebrecht empfiehlt: „... bevor uns das Chopin-Jahr mit Aufnahmen überfluten wird, spitzen Sie die Ohren „for the real thing“ ... das ist gleichermaßen tief empfundene wie authentische Chopinkunst der Spitzenklasse.“ Russell Platt schreibt in „The New Yorker“: „Fialkowska spielt Chopin mit einer heute bedauerlicherweise selten zu hörenden Wärme, einer Poesie und einer Liebe zum Detail in der Phrasierung.“ Auch in Deutschland stößt das „Chopin-Recital“ auf positivste Resonanz: „ein ungewöhnliches Zeugnis perfekter pianistischer Kunst“, lobt Joachim Kaiser in der Süddeutschen Zeitung. Weitere herausragende Besprechungen wie „5-Sterne-CD-der-Woche“ in der Sunday Times, Financial Times und The Independent katapultierten die CD auf Platz 10 der Hitliste der meistverkauften Klassik-CDs.
Janina Fialkowska wurde von dem Jahrhundertpianisten Arthur Rubinstein gefördert und bewundert. Die aus Montreal stammende Künstlerin mit polnischen Wurzeln kann auf eine langjährige internationale Karriere mit renommiertesten Orchestern und Dirigenten verweisen. Janina Fialkowska hat sich zudem einen herausragenden Ruf als Interpretin von Chopin, Mozart und polnischen Komponisten des 20. Jahrhunderts erworben. 2002 wurde ihre künstlerische Arbeit durch eine Krebserkrankung abrupt unterbrochen. Nach langer Zeit der Krankheit feiert sie jetzt ihr triumphales Comeback. Für die Saison 2010/11 sind zahlreiche Konzerte u. a. in den USA und Kanada geplant. Auch in Deutschland ist die gefragte Künstlerin zu hören: etwa mit ihrem Debüt beim Schleswig Holstein Musik Festival am 7. August 2010 oder mit dem Radio Sinfonieorchester Stuttgart (6. April 2011).
Ebenfalls ist eine weitere CD-Neuveröffentlichung der Pianistin geplant: Während der Olympischen Winterspiele in Vancouver im März 2010 spielte Janina Fialkowska mit dem Vancouver Symphony beide Klavierkonzerte Chopins an drei Abenden. Dieses Ereignis „olympischen Ausmaßes“ wird im Herbst 2010 als Live-Mitschnitt auf CD erscheinen.
Weitere Informationen und Termine auf www.fialkowska.com






