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'Freie Wahlen' war eine Forderung der Friedliche Revolution 1989

05.04.200513:48 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) "Freie Wahlen" forderten vor 15 Jahren Hunderttausende auf dem Leipziger Ring. Wenige Wochen später wurde die SED-PDS bei den ersten wirklich freien Wahlen am 18. März 1990 abgewählt. Im Mai wählten wir den Sächsischen Landtag und die Kommunalvertretungen neu.

In wenigen Tagen erinnern wir wieder an den Aufbruch zur Demokratie im Herbst 1989. Doch die entscheidenden demokratischen Errungenschaften der Friedlichen Revolution scheinen in Vergessenheit zu geraten. Viel zu oft wird inzwischen geringgeschätzt, wofür Hunderttausende vor 15 Jahren – anfangs sogar unter Lebensgefahr – auf die Straße gingen. Die Forderung nach freien und geheimen Wahlen war eine der entscheidenden Forderungen der Friedlichen Revolution. Inzwischen beteiligen sich oft weniger als 50 Prozent der Bevölkerung an den Wahlen. Solche Entwicklungen sind die wirklichen Gefahren für die Demokratie, die auch die extremen politischen Ränder (linke wie rechte) erstarken lassen.

Demokratie ist ein zerbrechliches Gut, dass wir jeden Tag aufs neue mit Leben erfüllen müssen. Und dazu gehört auch, die Möglichkeit freier und geheimer Wahlen zu nutzen und sich nicht hinter "Politikmüdigkeit" zu verstecken. Sogenannte "Nichtwähler" wurden in der DDR von der Staatssicherheit beobachtet, erfaßt und kontrolliert. Damals war es ein Zeichen von Zivilcourage und Protest sich diesen Schein-Wahlen zu verweigern, die keine waren und obendrein noch gefälscht wurden. Heute aber bedeutet es die Demokratie zu gefährden, wenn man die Wahllokale nicht aufsucht.

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