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KEINE goldenen Zeiten - Leipziger Museumsnacht in der „Runden Ecke“ 2004

01.04.200517:15 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Zahlreiche Exponate einmalig zu sehen

„Gemeinsam für den Schutz der Arbeiter- und Bauernmacht“, „Unverbrüchliche tschekistische Waffenbrüderschaft“ oder „Kunst ist Waffe“ – mit diesen und ähnlichen kämpferischen Aufschriften schmückte die Staatssicherheit ihre Auszeichnungen und Devotionalien. Unmengen von Ehrengeschenken, Medaillen, Abzeichen, Orden und Schmucktellern vergab das MfS im Laufe seiner fast 40-jährigen Dienstzeit sowohl an seine Kampfgefährten als auch an verdienstvolle Offiziere aus den eigenen Reihen. Eine breite Auswahl davon ist im Rahmen der fünften Leipziger Museumsnacht in der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ zu sehen. Unter dem Titel „KEINE goldenen Zeiten“ – abgeleitet vom Motto „Gold“ der diesjährigen Nachtschicht – wird die Dauerausstellung um zahlreiche Exponate ergänzt, die normalerweise hinter verschlossenen Türen im Magazin lagern.



Dazu gehört beispielsweise auch ein goldener Ehrendolch, der an Generale und Admirale vergeben wurde, und von dem nur wenige Exemplare existieren. Weitere Exponate rund um das Thema „Gold“ komplettieren die Ausstellung, so zum Beispiel Raritäten aus Meißner Porzellan, dem „weißen Gold“, die das MfS als Geschenke und Ehrungen anfertigen, ließ sowie eine umfassende Sammlung von Schulterstücken.

Mitarbeiter der Gedenkstätte geben von 19.00 – 1.00 Uhr Erläuterungen zu den Arbeitsmitteln und -methoden der Staatssicherheit und erklären, wie diese eingesetzt wurden.


Flucht in den goldenen Westen

Mit einer Seilbahn über die Berliner Mauer, schwimmend über die Ostsee oder unter der Erde durch einen Tunnel – Menschen, die aus der DDR fliehen wollten, legten einen schier unbegrenzten Erfindungsreichtum an den Tag. Manche der Fluchtversuche glückten und zeugen vom Drang nach Freiheit, den die SED-Führung trotz Mauer, Stacheldraht und Schießbefehl nicht eindämmen konnte. Andere widerum scheiterten und nahmen ein tragisches Ende, wie etwa im Fall des 10-jährigen Michael Gartenschläger, der an der innerdeutschen Grenze erschossen wurde. „Flucht in den goldenen Westen“ lautet das Motto der langen Filmnacht im ehemaligen Stasi-Kinosaal, die den Wunsch zahlreicher Menschen nach einem Leben im anderen Teil Deutschlands dokumentieren wird. Zu sehen sind unter anderem zwei Filme aus der Reihe „Faszination Freiheit – Spektakuläre Fluchtgeschichten“, „Heldentod“, eine Dokumentation über die größte Tunnelflucht in der Geschichte der Berliner Mauer“ und originales Schulungsmaterial des Ministeriums für Staatssicherheit zum Thema „Menschenhandel“.

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