(openPR) Bei der 63. Weltgesundheitsversammlung (WHA), die vom 17. bis 21. Mai 2010 in Genf tagte, war auf Einladung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Delegation der Republik China auf Taiwan unter Leitung des Gesundheitsministers Yaung Chih-Liang als Beobachter anwesend. Die Gesundheitsbehörde der Republik China auf Taiwan erklärte, das diesjährige Thema der Versammlung seien die gesundheitsrelevanten UN-Millenniumsziele mit Schwerpunkt auf dem Entwicklungsstand der verschiedenen Zielsetzungen und Herausforderungen der WHO. Minister Yaung hielt zu diesem Thema eine Rede vor der Versammlung, in der er über Taiwans Erfahrungen und Leistungen im Gesundheitsbereich sprach und die Welt dazu aufrief, im gemeinsamen Bestreben jedem Individuum und jeden Land den Zugang zu medizinischer Versorgung und einem guten Gesundheitswesen zu erleichtern, um für alle Menschen so das Recht auf Gesundheit zu schützen.
In einem Gespräch zwischen Yaung und seinem festlandchinesischen Kollegen Chen Zhu am 17. Mai konnte ein Konsens in den Bereichen antivirale Impfungen, Lebensmittelsicherheit sowie die Unterzeichnung von Kooperationsabkommen zum Gesundheitswesen erzielt werden. Yaung hat Minister Chen nach Taiwan eingeladen, um sich dort über die Gesundheitsdienste in den abgelegenen Regionen Taiwans und das Krankenversicherungssystem zu informieren. Daneben traf sich Minister Yaung mit Vertretern aus Honduras, Singapur, Guatemala und Haiti. Er versprach Guatemala eine Spende von zwei Millionen Impfdosen gegen die H1N1-Grippe und sicherte Haiti Taiwans Hilfe beim Wiederaufbau des Gesundheitswesens und der Krankheitsprävention zu.
Die Gesundheitsbehörde Taiwans hatte bereits im Vorfeld erklärt, dass ihre Delegation die Notwendigkeit einer Teilnahme von taiwanesischen Gesundheitsexperten an den Aktivitäten der WHO betonen werde, und zwar besonders im Hinblick auf die Förderung der internationalen Zusammenarbeit bei medizinischen Fragen und beim Gesundheitswesen. Die Delegation nahm dieses Jahr auch an der Besprechung von Fachfragen teil, die für die Bürger Taiwans von Bedeutung sind. Dazu zählen die Vorkehrungen gegen eine Grippepandemie, die Umsetzung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR), die Lebensmittelsicherheit, die Eindämmung von Tuberkulose und Medikamentenfälschungen sowie die Prävention und die Kontrolle nicht übertragbarer Krankheiten sowie viraler Hepatitis. Durch den Informationsaustausch in diesen Bereichen hofft Taiwan, auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und die Gesundheit und das Wohl seiner Bürger erfolgreich zu schützen.

