(openPR) Sie versprechen Gesundheit und ein langes Leben: Vitaminpillen werden von gut einem Drittel aller Frauen geschluckt, gelutscht oder in Wasser aufgelöst getrunken – meist ohne konkreten medizinischen Anlass. Doch die Hoffnung, mit diesen künstlichen Vitaminen vorbeugend dem eigenen Körper etwas Gutes zu tun, trügt: Immer mehr Wissenschaftler warnen vor dem unkontrollierten Pillenkonsum, denn er kann das Leben verkürzen.
Das ist zumindest eines der Ergebnisse einer großen Metastudie mit über 232.000 Teilnehmern, über die in der aktuellen Ausgabe der Gesundheitszeitschrift feminin & fit berichtet wird. Es ging um die Frage, ob künstliche Vitamine Krankheiten vorbeugen können. Im Mittelpunkt standen die wichtigsten als Antioxidantien gerne geschluckten Vitamine.
Das Ergebnis: Behandlungen mit industriell erzeugtem Beta Carotin, Vitamin A und Vitamin E – egal ob als Einzel- oder Kombipräparat eingenommen – erhöhen das Sterberisiko um fünf Prozent und zwar unabhängig von der Dauer der Einnahme. Die Zahl mag gering erscheinen, doch für Nahrungsstoffe, die das Leben eigentlich verlängern sollen, ist es dann doch die falsche Richtung.
Wobei die Wissenschaftler die Zahl von fünf Prozent eher noch für untertrieben halten. Sie gehen nämlich davon aus, dass viele Studien mit neutralen oder negativen Ergebnissen erst gar nicht veröffentlicht wurden, eine Praxis, die in der Wissenschaft immer häufiger um sich greift.
Weitere Themen im aktuellen Heft: Gesundheits-Yoga für Anfängerinnen +++ Sonnencreme: Die richtige Wahl +++ Preiswerte Selbstmedikation +++ Das brauche ich unbedingt: Was gegen Kaufsucht hilft +++ Erfolgreich gegen Mücken +++ Kuren und entschlacken
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