(openPR) Bergisch Gladbach: DIE LINKE beteiligt sich am Donnerstag, den 6. Mai an lokalen Protestaktionen gegen pro-NRW.
Kurz vor der Landtagswahl NRW will der schwedische Unternehmer und rechter Pro-Politiker Patrik Brinkmann am Donnerstag, den 6. Mai in Bergisch Gladbach für Pro-NRW auftreten. Brinkmann will ab 13.30 Uhr zusammen mit Pro-Köln-Funktionär Jörg Uckermann seine fremdenfeindliche Propaganda unters Volk zu bringen. Hatte Brinkmann noch vor einigen Jahren in den Lagern von NPD und DVU erfolglos sein Glück gesucht, wird der Gründer der rechtsextremen Stiftung „Kontinent Europa“ nun im Auftrag der selbsternannten „Bürgerbewegung“ auf Stimmenfang gehen. Unterstützt wird er dabei von seinem Busenfreund und Ex-NPD-Funktionär Andreas Molau, der Brinkmann unter anderem als Redenschreiber dient.
DIE LINKE. Bergisch Gladbach wird sich an Donnerstag an verschiedenen Protestaktionen gegen Pro-NRW beteiligen. So wurde für Donnerstag ein Gedenkmarsch zur Erinnerung der Befreiung des Faschismus angemeldet. Ab 13 Uhr wird dem Tag gedacht, welcher sich am 8. Mai zum 65igsten mal jährt.
Schülerinnen und Schüler planen eine Demonstration gegen Rassismus und Faschismus, welche ab 13.20 Uhr an der Gesamtschule Paffrath startet und in der Stadtmitte enden soll.
Andere demokratische Parteien und antifaschistische Organisationen wollen sich mit eigenen Aktionen an den Protesten beteiligen.
Landtagskandidat und Sprecher DIE LINKE. Bergisch Gladbach schließt sich den Aktionen an und meint: „Pro-NRW ist keine „Bürgerbewegung“, sondern eine knallhart rechte und rassistische Partei. Ihre führenden Köpfe und Spitzenkandidaten sind seit Jahrzehnten in der rechten Szene bekannt und waren in verschiedenen rechtsextremen Parteien tätig. Pro-NRW ist Pro-Köln und deren rassistischer Hintergrund ist im Rheinland hinlängliche bekannt. DIE LINKE. wird sich überall gegen die Auferstehung von Faschisten stellen. Dies ist unsere Bürgerpflicht.“
Offen wirbt Pro-NRW für die vom 2. bis 8. Mai geplante Bustour durch mehrere Städte als "Kreuzzug für das Abendland - Abendland in Christenhand". Die Veranstaltungsreihe von Pro-NRW gerät so unweigerlich zur verbalisierten Realität einer scheinseriösen und pseudodemokratischen Zusammenrottung von Möchtegern-Politikern im spießbürgerlichen Gewand, die unter Vorgabe einer gemeinnützigen Gesinnung für den „kleinen Mann“ tatsächlich nur auf eine Diffamierung und Vertreibung von Minderheiten abzielt. Die Tatsache, dass heutzutage wieder christliche Kreuzzüge von einer angeblich „demokratischen“ Partei gefordert werden, veranschaulicht den versteckt ausufernden Radikalismus in der rechten Parteienlandschaft. Es ist auch weiterhin Aufgabe der Politik und der Zivilgesellschaft, dieser nach wie vor omnipräsenten Gefahr von Rechtsaußen mit allen verfügbaren Mitteln zu begegnen – nicht nur in Bergisch Gladbach.













